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Info Channel des diskurs.cafe - ein Veranstaltungskalender für digital stattfindende linke Subkultur, Workshops und Vorträge. Hier bekommst du täglich um 6:00 Uhr die stattfindenden Veranstaltungen für den heutigen Tag. Kontakt: kontakt@diskurs.cafe

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Heute von 19:30 Uhr bis 21:00 Uhr. Wir Untaten des Kapitals Über politische Monster und einen grünen Sozialismus Die Veranstaltung wird virtuell stattfinden Diskussionsabend mit Raul Zelik über sein Buch Wir Untoten des Kapitals Eine Veranstaltung des Rosa Luxemburg Clubs Heilbronn Eintritt: frei / Anmeldung erforderlich per E-Mail an: rlc-heilbronn@rosalux.org / Der Link zum Livestream wird nach der Anmeldung übermittelt Mehr Informationen und weitere Veranstaltungen wie immer unter https://diskurs.cafe/

Heute von 19:00 Uhr bis 21:00 Uhr. No pride for some of us – without liberation for all of us. Intersektionale Perspektiven auf einen antirassistischen und queeren Feminismus In Zeiten erstarkender Antifeminismen gibt es mittlerweile dennoch eine breite Menge an Personen, für die “der Feminismus” aus ihrem Selbstverständnis nicht mehr wegzudenken ist. Die Frauenbewegungen der “ersten und zweiten Welle” deren Stimmen noch immer dominieren, blendeten dabei regelmäßig Perspektiven aus. Dabei blieben Verständnis und Wirkmächtigkeit des oder vielmehr der Feminismen meist eingeschränkt. Sie berücksichtigten weder die Lebensrealitäten “aller Frauen” unabhängig von deren Herkunft und/oder äußerer Erscheinung, Religion, Klasse oder körperlichen Voraussetzungen, noch fokussierten sie die Aufhebung einer zweigeschlechtlichen heterozentrierten Norm. Demgegenüber stehen intersektionale Feminismen, deren Akteur:innen mit vielfältigem Widerstand immer wieder ihren Raum erkämpft haben und erkämpfen müssen. Im Vortrag soll es daher darum gehen, was diese vielfältigen Perspektiven auszeichnet und warum ein Feminismus ohne Antirassismus und Berücksichtigung von Mehrfachmarginalisierungen nicht funktionieren kann. ****Dieser Vortrag wird zusätzlich in deutscher Gebärdensprache angeboten**** Mit Editha Masberg und Eliza-Maimouna Sarr (basis & woge e.V.) Mehr Informationen und weitere Veranstaltungen wie immer unter https://diskurs.cafe/

Heute von 19:00 Uhr bis 21:00 Uhr. Antisemitismus im deutschen Fußball – Vortrag und Diskussion mit Tina Sanders Der Vortrag von Tina Sanders begibt sich auf eine historische Spurensuche und versucht blinde Flecken und aktuelle Tendenzen jenseits des neonazistischen Antisemitismus aufzudecken. Er geht zunächst auf deutsche Vereine und Fangruppen ein, die sich positiv auf ihr jüdisches Erbe beziehen und möchte anhand von verschiedenen Beispielen aufzeigen, wie sich Antisemitismus in Stadien und Plätzen im deutschsprachigen Raum äußert. Außerdem wird in den Blick genommen, inwieweit der beliebte Slogan “Gegen den modernen Fußball” mit strukturellem und teils sozialistischen Antisemitismus zu tun hat. Zur Person: Tina Sanders ist Politologin und Aktivistin aus Wien, derzeit wohnhaft in Leipzig. Sie schrieb bisher unter anderem für die Jungle World und ist Mitglied der Leipziger Initiative Mündigkeit durch Bildung. tina-sanders.net muendigkeitdurchbildungleipzig.com   Gefördert von der Amadeu-Antonio-Stiftung. Dienstag, 23. Februar 2020, ab 19.00 Uhr per Livestream. Link wird noch bekannt gegeben. Mehr Informationen und weitere Veranstaltungen wie immer unter https://diskurs.cafe/

Heute von 18:00 Uhr bis 18:15 Uhr. Racial Profiling – Über Folgen und Gründe In zwei kurzen Input-Vorträgen der beiden Gäste und einer anschließenden gemeinsamen und offenen Diskussion wollen wir uns dem Themenkomplex racial profiling annähern. Eben Louw beschäftigt sich aus seiner psychologisch-therapuetischen Perspektive mit den Problemen und Herausforderungen, die von racial profiling betroffene Menschen zu bewältigen haben. Astrid Jacobsen geht auf die Gründe ein, warum es vonseiten der Polizei in bestimmten Situationen zu racial profiling kommt und wie diese Praxis verändert werden könnte. Eben Louw arbeitet als Psychotherapeut und bietet rassismussensible Supervisionen, sowie psychologische Beratung für Opfer von rassistischer Gewawlt an. Astrid Jacobsen ist Professorin an der Polizeiakademie Niedersachsen mit den Schwerpunkten empirische Polizeiforschung und Polizei im Einwanderungsland Deutschland (u.a. interkulturelle Kompetenz). Mehr Informationen und weitere Veranstaltungen wie immer unter https://diskurs.cafe/

Heute von 18:00 Uhr bis 20:00 Uhr. Roger de Weck – Die Kraft der Demokratie Im Rahmen der Veranstaltung »Die Kraft der Demokratie – Wie lautet eine Antwort auf die autoritären Reaktionäre?« Roger de Weck im Gespräch mit Robert Misik, Doron Rabinovici und Natascha Strobl Eine Veranstaltung des Bundes Sozialdemokratischer AkademikerInnen Eintritt: frei / Die Einwahldaten werden nach der Anmeldung übermittelt / Anmeldung unter E-Mail: doebling@bsa.at  Die Veranstaltung wird virtuell über Zoom stattfinden Mehr Informationen und weitere Veranstaltungen wie immer unter https://diskurs.cafe/

Heute von 17:00 Uhr bis 20:00 Uhr. DIGITALER ARBEITSSCHUTZ: MEDIENRESILIENZ UND GLÜCK IN ALLTAG UND ARBEIT Im vergangenen Jahrzehnt hat sich unsere Art zu Arbeiten und miteinander zu kommunizieren, rasant gewandelt. Nicht zuletzt hat auch die Covid-19-Pandemie in vielen Bereichen zu einer erhöhten Flexibilisierung und Mobilisierung von Arbeit geführt. Während die Flut von E-Mails steigt und der Austausch von Daten über Smartphones und Laptops mobil geworden ist, verschwimmen die Grenzen zwischen Arbeit und Privatem immer mehr.   Anmeldung an info@w3-hamburg.de arbeit global, Workshop Di, 23.02.2021 17:00 – 20:00 Mit: Sabria David – Slow Media Institut   Das Slow Media Institut hat deshalb ein Beratungsmodell aus medienwissenschaftlicher Perspektive entwickelt, das einen verantwortlichen und gesunden Umgang mit digitalen Medien im Arbeitsalltag fördert. Denn im betrieblichen Gesundheitsschutz sind zwar Stress-Management und Work-Life-Balance zentrale Themen, aber es gibt keine Regelungen für die Mediennutzung. Digitaler Arbeitsschutz umfasst deshalb unterschiedliche Maßnahmen, die von einem strukturierten Umgang mit E-Mails und Diensthandys bis hin zu klaren Regelungen zu flexiblen oder mobilen Arbeitszeiten und Erreichbarkeit reichen. Nicht nur seitens der Mitarbeitenden, sondern auch auf Organisations- und Leitungsebene muss dafür sensibilisiert werden. Ziel ist es, die Vorteile digitaler Technologien adäquat in die Arbeitswelt zu integrieren ohne dabei die gesundheitlichen oder arbeitsschutzrechtlichen Risiken aus dem Blick zu verlieren. In zwei online-Workshops wollen wir des [...] Mehr Informationen und weitere Veranstaltungen wie immer unter https://diskurs.cafe/

Heute von 16:30 Uhr bis 19:30 Uhr. Desinformationen und Verschwörungsideologien online begegnen Ein Virus verändert die Welt. In den Sozialen Netzwerke können wir eine paradoxe Gleichzeitigkeit erleben: Neben seriösen Informationen stehen bizarre Falschmeldungen. Neben Solidaritätsaktionen und Nachbarschaftshilfe sehen wir, wie unsere Mitmenschen Klopapier und Desinfektionsmittel bunkern. Der Ton ist rauer geworden – mal wieder. In den Kommentarspalten haben wir es mit Verschwörungsideolog*innen zu tun, im Familien- und Bekanntenkreis regt man sich über eine vermeintlich drohende Impfpflicht auf, Menschen gehen bundesweit gegen die staatlich verordneten Beschränkungen, wie die Maskenpflicht auf die Straße. Aufbauend auf den 1. Online-Workshop am 16.02.2021 werden wir uns nun praktisch und interaktiv mit Handlungsoptionen im Umgang mit Desinformationen und Verschwörungserzählungen in Kommentarspalten und auf Social Media-Plattformen auseinandersetzen. Es wird um Faktenchecks, aber auch um Moderations- und Gegenredestrategien in den Kommentarspalten gehen. Sehr gerne sind zu diesem Termin auch Personen mit professioneller Social Media-Verantwortung eingeladen. Referentin ist Teresa Sündermann. Sie arbeitet seit 2013 im Bereich der politischen Bildung, besonders zu den Themen (Anti-)Diskriminierung und Rechtsextremismus. In der Amadeu Antonio Stiftung arbeitet sie seit 2016, derzeit als Bildungsreferentin im Projekt Civic.net – Aktiv gegen Hass im Netz. Sie schult hier NGOs, Initiativen und Vereine zu Handlungsstrategien gegen Menschenfeindlichkeit im Netz. Eine Anmeldung [...] Mehr Informationen und weitere Veranstaltungen wie immer unter https://diskurs.cafe/

Heute von 09:30 Uhr bis 16:00 Uhr. Wer vom Klimawandel redet, darf vom Kapitalismus nicht schweigen Dass unendliches Wachstum auf einer begrenzten Erde ein Widerspruch in sich ist, scheint ein anerkannter All- gemeinplatz geworden zu sein. Dass eine Regulierung dieses Wachstums durch die Politik kaum möglich zu sein scheint, wird mit der starken Lobby und dem Arbeitsplatzargument von Industrie- und Handelsver- tretungen sowie der zu (finanz-)schwachen Lobby von Naturschutzgruppen in Verbindung gebracht. Aber kann Politik in einer kapitalistischen Gesellschaftsform über- haupt so regulieren, wie es die Erkenntnis des Klimawan- dels gebieten würde? Die Abwandlung eines Zitats des kritischen Theoreti- kers Max Horkheimer im Titel, der diese Aussage auf den Faschismus bezog, weist auf den Zusammenhang von Klimawandel und Kapitalismus hin. Dabei ist der Kapitalismus nicht einfach als ein Wirtschaftssystem zu verstehen, das neben anderen Systemen (Natur, Staat, Zivilgesellschaft, Kirche…) existiert und durch den Ein- fluss des einen auf das andere System reguliert bzw. verändert werden könnte. Es geht vielmehr darum der Frage nachzugehen: Was haben Naturzerstörungen und Klimawandel sowie Wachstum und Umweltpolitik mit dem Kapitalismus als Ganzes, als ‚Weltsystem’, also in- zwischen global gewordene Gesellschaftsform zu tun? Anhand des Phänomens Klimawandel soll in diesem Seminar in eine radikale, an die Wurzeln gehende, Kapita- lismuskritik eingeführt werden. Bei der Überwindung des Kapitalismus sind soziale Bewegungen im weitesten Sin- ne als mögliche Träger von Bedeu [...] Mehr Informationen und weitere Veranstaltungen wie immer unter https://diskurs.cafe/

Heute von 19:00 Uhr bis 20:30 Uhr. Im Dekolonial-Salon: Bewertungsmaßstäbe für historische Personen In der Debatte um die Umbenennung des Erfurter Nettelbeckufers in Gert-Schramm-Ufer hat sich der Erfurter Oberbürgermeister Andreas Bausewein jüngst dafür ausgesprochen, historische Personen nach den Maßstäben ihrer Zeit zu beurteilen und nicht nach unseren gegenwärtigen Wertvorstellungen. Dem steht das Kriterium des Erfurter Stadtrats aus dem Jahr 1991 entgegen, dass Namensgeber*innen von Straßen Leistungen aufweisen müssen, die „aus heutiger Sicht“ als positiv zu bewerten sind. Ähnlich argumentiert der Historiker Jürgen Zimmerer, wenn er in der „Thüringer Allgemeinen“ dazu einlädt, „jetzt zu sagen, wofür ein Nettelbeck heute geehrt werden soll.“ Welche der beiden Sichtweisen ist plausibler? Besteht bei der gegenwartsbezogenen Beurteilung die Gefahr, dass historische Personen überhaupt nicht mehr mit Straßennamen geehrt werden können, weil sich Werte- und Moralvorstellungen beständig ändern? Und was heißt es überhaupt, historische Personen „nach den Maßstäben ihrer Zeit“ zu beurteilen? Wann endet „ihre Zeit“ und wann fängt „unsere“ an? Sollten wir uns an den herrschenden Maßstäben früherer Zeiten orientieren oder an marginalisierten Stimmen? Welche Möglichkeiten bestehen, die gegenwartsbezogene und die historische Sichtweise miteinander zu verbinden? Antworten auf diese Fragen entwickeln wir mit Prof. Dr. Jens-Christian Wagner, dem Inhaber des Lehrstuhls „Geschichte in Medien und Öffentlichkeit“ an der Friedrich-Schiller-Universität Jena und Direktor der Stiftung Gedenkstätt [...] Mehr Informationen und weitere Veranstaltungen wie immer auf https://diskurs.cafe/

Heute von 19:00 Uhr bis 21:00 Uhr. Staat und Politik in Zeiten von Corona Es rettet uns kein höh´res Wesen, kein Gott und auch kein Staat Vortrag und Diskussion mit Ernst Lohoff Der Vortrag bildet den Auftakt zu einer Veranstaltungsreihe der Gruppe Krisis. Ab sofort organisieren wir jeden letzten Montag im Monat (online) Vorträge, Diskussionen und Gesprächsrunden. In Friedenszeiten hat der Staat noch nie derart rigide in unser Alltagsleben eingegriffen wie angesichts der Corona-Pandemie. Gerade die westlichen Gesellschaften spaltet dieser Ausnahmezustand tief. Das Gros der Bevölkerung betrachtet die Verhinderung eines Massensterbens als vordringlichste Staatsaufgabe und akzeptiert angesichts der Bedrohung durch den Virus auch massive Einschränkungen; für eine lautstarke Minderheit ist das alles Teufelswerk. Der Staat nutzt angeblich Corona nur als Vorwand, um sinistre Pläne durchzusetzen und uns unserer Grundrechte zu berauben. Staatsfixiert sind freilich beide Positionen. Dabei macht die Corona-Krise nur die inneren Widersprüche staatlicher Regulation und deren Grenzen sichtbar. In einer in getrennte Konkurrenzsubjekte aufgelösten Gesellschaft stellt zwar der Staat die einzige Instanz dar, die überhaupt für Seuchenschutz sorgen kann; für ein passgenaues, an den Bedürfnissen der Bevölkerung orientiertes Vorgehen gegen die Pandemie sind staatliche Gesetze und Verordnungen ein viel zu grobes Instrument. Hinzu kommt, dass die vor allem bei den westlichen Regierungen ausgeprägte extreme Rücksichtnahme auf diverse Wirtschaftsinteressen die Bekämpfung d [...] Mehr Informationen und weitere Veranstaltungen wie immer auf diskurs.cafe

Heute von 14:00 Uhr bis 16:00 Uhr. Kampf um Impfstoff Digitales Politisches Frühstück. Inputgeberin: Anne Jung, Gesundheitsreferentin bei der Hilfs- und Menschenrechtsorganisation medico international. Link zum Vortrag von Anne Jung zum Thema „Patente töten“: https://media.ccc.de/v/rc3-11457-patente_toten#t=198 Link zum politischen Frühstück: https://vk.attac.de/b/reg-nph-37z-jnp  (bitte gerne 15 Minuten vor Beginn der Veranstaltung einloggen) Telefonische Einwahldaten: 030 80949520, PIN 19330 Technischer Support: Duisburg@attac.de Mehr Informationen und weitere Veranstaltungen wie immer auf diskurs.cafe

Heute von 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr. Wie verändert die Digitalisierung unseren Stadtverkehr? Wie beeinflusst die sogenannte „digitale Transformation“ die Mobilität der Zukunft in unserer Stadt? Welche Chancen bietet sie, unser „bewegtes Leben“ zu verbessern? Was wünschen Sie sich? Digitale Anzeigen für Ankunftszeiten von Bussen? Ein digitales Parkleitsystem? Oder eine digitale Verkehrssteuerung? Könnte ein digitales Logistik-Konzept für den „letzten Kilometer“ unsere Innenstadt leiser, emissionsärmer und sicherer machen? Entwickeln Sie Szenarien und Visionen für Detmolds Mobilität der Zukunft! Die Stadt Detmold will den digitalen Wandel aktiv gestalten – sozial, ökonomisch und ökologisch nachhaltig. Damit ist sie eine der ersten Städte, die Nachhaltigkeit und Digitalisierung so konkret zusammendenkt. Oberstes Ziel ist es, die hohe Lebensqualität in Detmold zu bewahren, den sozialen Zusammenhalt in der Stadt zu sichern und die Ressourcen zu schonen. Die Digitale Agenda unterstützt die Stadt und ihre Bürgerinnen und Bürger dabei, diese Ziele zu erreichen. In einer umfangreichen Bürgerbeteiligung erarbeiten Stadt, Bürgergesellschaft und Engagierte aus Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur sowie Vereinen, Verbänden und Stiftungen die Visionen für eine zukunftsgerechte digitale Stadt. Denn der digitale Wandel ist ein gemeinsames Thema, das niemand alleine lösen kann.   // Eine Veranstaltung im Rahmen der Zukunftskonferenz DETMOLD.DIGITAL mit Max Bömelburg vom Konzeptwerk Mehr Informationen und weitere Veranstaltungen wie immer auf diskurs.cafe

Heute von 20:00 Uhr bis 22:00 Uhr. Valeria Bruschi: Einführung zu feministischem Marxismus – Positionen zu geschlechtlicher Arbeitsteilung und Reproduktionsarbeit Valeria Bruschi: Einführung zu feministischem Marxismus – Positionen zu geschlechtlicher Arbeitsteilung und Reproduktionsarbeit Aufgrund der Coronapandemie kann die Veranstaltung leider nicht wie geplant mit Publikum im Kukoon stattffinden sondern wird als Livestream veranstaltet. Jenseits von Forderungen nach Wahlrecht oder Repräsentation gibt es seit der Entstehung der bürgerlichen Gesellschaft eine Tradition von feministischem Denken, das den Kapitalismus radikal kritisiert. Einige der Fragen, die dabei behandelt werden, sind: Warum werden nur bezahlte Tätigkeiten als „Arbeit“ betrachtet und bewertet? Wessen Arbeit bleibt unsichtbar? Welche Geschlechterarrangements produziert die bürgerliche Arbeitsteilung? Wie konnte die heterosexuelle Kleinfamilie ihren Siegeszug antreten und viele Ehefrauen lange Zeit ausschließlich an Kinder und Küche binden? Wie hängen Kämpfe um gleichen Lohn für gleiche Arbeit, um mehr Personal in Pflegeberufen oder ums Grundeinkommen mit den Beziehungen der Geschlechter zusammen? All diese Fragen berühren Geschlechterverhältnisse – als Produktionsverhältnisse. Ein kleiner Ritt durch die Geschichte des feministischen Marxismus macht die Aktualität dieses Denkens sichtbar. Valeria Bruschi betreut in Berlin und Potsdam seit mehreren Jahren Lektürekurse zu den drei Bänden des Marxschen Kapital. Eine Veranstaltung von associazione delle talpe in Kooperation mit Rosa-Luxemburg-Initiative – Die Rosa-Luxemburg-Stiftung in Bremen und dem autonomen feministis [...] Mehr Informationen und weitere Veranstaltungen wie immer auf diskurs.cafe

Heute von 19:00 Uhr bis 20:30 Uhr. 43% Zartbitter. Rassismus & Liebe BLACK HER*HIS*STORY MONTH Wunderbare Word Art-Künstler*innen erinnern sich, denken laut, sind ungehalten und wütend: Rassismus und Diskriminierung wirken selbst in persönlichsten Lebensbereichen,- dies ist eine bittere Erfahrung von Schwarzen Menschen und von People of Color (PoC). Sie wachsen auf, begegnen ihren (ersten) kleineren und großen Lieben, sie treffen auf geliebte (beste) Freund*innen und irgendwann – so sie Eltern werden – lieben sie auch ihre Kinder. Gleichzeitig erfahren sie prägende Momente, Erlebnisse und Gefühlevon Verletzungen und Ablehnung im Alltag, die ihre Spuren hinterlassen …Ein Abend, der davon erzählt, wie Motivationen für Engagement, Beteiligung und politische Einmischung aus ganz persönlichen Beweggründen erwachsen, denn: die Kraft der Liebe ist mächtig! Anmeldung per Mail an: isdhannover@isdonline.de. Die Online-Veranstaltung ist ein offenes Angebot für alle Menschen. Die Online-Veranstaltung ist eine Kooperation der Initiative Schwarze Menschen in Deutschland Hannover e.V. mit der Stitung Leben & Umwelt / Heinrich-Böll-Stiftung Niedersachsen im Rahmen des BLACK HER*HIS*STORY MONTH in Hannover.ras Mehr Informationen und weitere Veranstaltungen wie immer auf diskurs.cafe

Heute von 18:00 Uhr bis 20:00 Uhr. Solidarisch gegen Klassismus   Die Klassengesellschaft ist Realität. Umso wichtiger ist es, über Klasse zu sprechen, gemeinsam Klassenkämpfe zu organisieren und gegen Klassismus aktiv zu werden. Klassismus bezeichnet die Diskriminierung aufgrund von Klassenherkunft oder Klassenzugehörigkeit und begrenzt den Zugang zu Wohnraum, Bildungsabschlüssen, Gesundheitsversorgung, Macht, Teilhabe, Anerkennung und Geld. Mit “Solidarisch gegen Klassismus” liegt ein erster deutschsprachiger Sammelband zum Thema vor. Die Bandbreite der 26 Texte reicht von aktivistischen Erfahrungen über theoretische Diskussionen bis hin zu persönlichen Essays. Manche sind wütend, andere eher fragend, viele persönlich, einige nüchtern beschreibend oder analytisch, andere poetisch. Die Beiträge diskutieren Strategien gegen Klassismus in politischen Zusammenhängen, in Bildungseinrichtungen und gegen Scham; sie berichten von antiklassistischen Interventionen in der Frauen- und Lesbenbewegung und vermitteln Möglichkeiten, sich gegen das Jobcenter oder gegen Vermieter*innen zu organisieren. Die Beiträge der an der Lesung beteiligten Autor*innen: – Charlotte Hitzfelder und Nadine Kaufmann vom Konzeptwerk Neue Ökonomie e.V.: Im Kollektiv zählen alle gleich, aber ‚gleich‘ sein ist auch Arbeit – Tanja Abou, Francis Seeck, Brigitte Theißl und Martina Witte: Feministischer Klassenkampf – Strategien gegen Klassismus und Akademisierung aus (queer-)feministischer Perspektive Keine Anmeldung, Zoom-Link erscheint dann auf Facebook.   // Eine Veranstalt [...] Mehr Informationen und weitere Veranstaltungen wie immer auf diskurs.cafe

Heute von 14:00 Uhr bis 19:00 Uhr. Visuelle Zeugnisse: Zeichnungen aus Konzentrationslagern als historisches Material Zeichnungen, Skizzen und andere künstlerische Arbeiten, die Häftlinge in den Konzentrationslagern anfertigten, sind mittlerweile Bestandteil zahlreicher Ausstellungen in KZ-Gedenkstätten und werden auch in der Vermittlungsarbeit eingesetzt. Was zeigen diese Bilder und wie werden darin z.B. der KZ-Alltag, Gewalt und Hunger dargestellt? Wie unterscheiden sich die Arbeiten, die während der Haftzeit entstanden, von denen aus der Zeit nach der Befreiung der Lager? In der Fortbildung werden Bilder und Biografien verschiedener Künstler*innen vorgestellt, die im KZ Neuengamme oder den Außenlagern inhaftiert waren. Wir diskutieren und erproben verschiedene Möglichkeiten und Methoden der Vermittlung in der Bildungsarbeit und reflektieren dabei unsere eigenen Seh-Gewohnheiten. Referentinnen: Dr. Christiane Heß (Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück/Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten) und Nicola Iversen (KZ-Gedenkstätte Neuengamme). Die Fortbildung ist kostenfrei und wird online über Zoom stattfinden. Anmeldung bis zum 17. Februar 2021 über unser Online-Formular. Hinweise Die Veranstaltung findet im digitalen Raum statt. Die Zugangsdaten für die Veranstaltung verschicken kurz wenige Tage vor der Veranstaltung an alle, die online teilnehmen möchten, per E-Mail. Wir bitten deshalb um Anmeldung zur Veranstaltung. Für die Teilnahme an der online Veranstaltung wird ein Computer, Tablet oder Smartphone mit Internetanschluss und Lautsprecher benötigt. Fragen können über die Chat-Funktion ei [...] Mehr Informationen und weitere Veranstaltungen wie immer auf diskurs.cafe

Heute von 20:00 Uhr bis 22:00 Uhr. JOHANNA BLOKKER: DENKMALSTURZ ALS SYSTEMKRITIK: DER BILDERSTURM UND DIE »BLACK LIVES MATTER«-BEWEGUNG Der Schriftsteller Robert Musil hat einmal gesagt, dass nichts so unsichtbar sei wie ein Denkmal: Einmal errichtet, befreit es die Menschen von der Arbeit des aktiven Erinnerns und ermöglicht ihnen das Vergessen. Dennoch gibt es Zeiten, in denen Denkmale wieder ins Zentrum der Aufmerksamkeit rücken, in denen die Erinnerungen, die sie tragen, sie plötzlich zu Steinen des Anstoßes machen. Gegenwärtig erleben wir so einen Moment: Im Zeichen der globalen »Black Lives Matter«-Bewegung werden überall auf der Welt – auch in Deutschland – Standbilder von kolonialzeitlichen Figuren und Held*innen verunstaltet oder von ihren Sockeln geholt. Im Vortrag werden Denkmale als Orte des Streits und der Aushandlung von Erinnerungen in der Gesellschaft diskutiert. Dabei wird der Fokus auf den aktuell wütenden »Bildersturm« gelegt: Um welche Symbolik geht es dabei? Was soll dadurch erreicht werden, und was wird tatsächlich erreicht? Wie geht es weiter und wie sollten die Behörden darauf reagieren? Wie kann vermittelt werden zwischen denen, die diese Denkmale als Verkörperung und Verankerung eines systemischen Rassismus sehen, und denen, die die »Zerstörung des Erbes« befürchten und jeden Versuch einer »Veränderung« oder »Auslöschung der Geschichte« ablehnen? PD Dr. Johanna Blokker hat an der New York University promoviert und ist seit 2012 Assistentin am Lehrstuhl für Denkmalpflege der Universität Bamberg. Live-Stream auf Youtube: https://youtu.be/wqpgP0ufRjI Interaktiv auf Jitsi: https://mee [...] Mehr Informationen und weitere Veranstaltungen wie immer auf diskurs.cafe

Heute von 18:30 Uhr bis 20:00 Uhr. Sicherheit in der vielfältigen Gesellschaft Ein Jahr nach dem Attentat von Hanau: Eine Bestandsaufnahme Am 19. Februar 2020 tötete ein Rechtsextremist zehn Menschen in Hanau. Es war der dritte rechtsterroristische Anschlag in Deutschland innerhalb von neun Monaten, nach der Ermordung des Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke am 1. Juni 2019 und dem Attentat in Halle am 9. Oktober 2019. Wir wissen von radikalisierten und bewaffneten extremistischen Netzwerken im Land und mussten erfahren, wie rassistische und rechtsextreme Strukturen auch in Sicherheitsbehörden hineinreichen. Hat die rechte Terrorserie von Kassel, Halle und Hanau endlich, neun Jahre nach der Selbstenttarnung des NSU, für ein Umdenken in Staat und Gesellschaft gesorgt? Manches spricht dafür: Vom Rassismus als Gift, das schuld an viel zu vielen Verbrechen sei, sprach die Bundeskanzlerin vor einem Jahr. Doch was ist seither politisch passiert? Wir ziehen Bilanz mit Vertreter:innen aus Politik, Sicherheitsbehörden und Zivilgesellschaft: Wo stehen wir Anfang 2021 im Kampf gegen rechtsextremistischen Terror? Welche Sicherheitskonzepte brauchen wir, um die offene Gesellschaft zu verteidigen, um Betroffene zu schützen und Opfer zu unterstützen? Wie sind die vom Kabinettsausschuss „zur Bekämpfung von Rechtsextremismus und Rassismus“ vorgelegten Maßnahmen zu bewerten, und was wird darüber hinaus im Parlament diskutiert und in der gesellschaftlichen Debatte gefordert? Es diskutieren Dr. Irene Mihalic, MdB – innenpolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen Stephan J. Kramer – Präsident de [...] Mehr Informationen und weitere Veranstaltungen wie immer auf diskurs.cafe

Heute von 18:30 Uhr bis 20:30 Uhr. Critical Theory in Context: Rassismuskritik nach Hanau Nach dem Terroranschlag von Hanau am 19. Februar 2020 haben vor allem die in der Initiative „19. Februar“ organisierten Opferfamilien dafür gekämpft, dass es kein Zurück zu einer vermeintlichen Normalität geben darf. Hanau muss zur Zäsur werden in der deutschen Auseinandersetzung mit Rassismus – einer Zäsur, die zugleich auf das Kontinuum rassistischer Gewalt, Diskurse, Strukturen und Subjektivierungen verweist. Wir fragen, wie sich dieses Kontinuum historisch und theoretisch fassen lässt, wie sich soziale und politische Diskurse über Rassismus verändert haben und wie sie sich verändern müssen, welche theoretischen und politischen Perspektiven der Rassismuskritik hierzu produktiv beitragen können, und wie diese sich zu aktuellen Kämpfen verhalten, von #BlackLivesMatter bis zu migrantischen Bewegungen.   Dr. Vanessa E. Thompson ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Vergleichende Kultur und Sozialanthropologie an der Europa-Universität Viadrina (Frankfurt Oder). Ihre Forschungsschwerpunkte sind kritische Rassismus- und Migrationsforschung, Black Studies, Gender Studies, postkolonial/dekolonial-feministische Theorien und Methodologien sowie transformative Gerechtigkeit. In ihrem Postdoc-Projekt untersucht sie Racial Profiling in Europa und alternative Formen der abolitionistischen und feministisch-transformativen Gerechtigkeit.   Dr. Serhat Karakayali ist Soziologe und Leiter der Abteilung Migration am Deutschen Zentrum für Integrations- und Migrationsforschung (D [...] Mehr Informationen und weitere Veranstaltungen wie immer auf diskurs.cafe

Heute von 18:00 Uhr bis 20:00 Uhr. Was läuft schief bei der Polizei? – Eine Innen-Perspektive In diesem Gespräch mit Oliver von Dobrowolski beleuchten wir aus einer kritischen Innenperspektive das Phänomen der Polizeigewalt. Unser Gast äußerte sich bereits vielfach in verschiedenen Medienbeiträgen und seinem Blog zu problematischen Aspekten der Polizei, wie gewalttätigen Einsätzen, Rechtsextremismus oder dem Fehlen von unabhängigen Polizeibeauftragten oder Beschwerdestellen. So kritisierte er als einer der wenigen PolizistInnen das Vorgehens der Polizei in Hamburg im Rahmen der G20-Proteste, welches nicht für eine bürgerrechtsfreundliche Polizei stehe. Wir möchten mit ihm den Fragen nachgehen, warum es aus seiner Sicht zu Polizeiübergriffen kommt, was einer nachträglichen Aufarbeitung oftmals im Wege steht und welche Möglichkeiten er sieht, Polizeigewalt einzudämmen. Oliver von Dobrowolski ist Kriminalhauptkommissar in Berlin und der Bundesvorsitzender der Berufsvereinigung PolizeiGrün. Mehr Informationen und weitere Veranstaltungen wie immer auf diskurs.cafe

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