Zeit-fuer-einen-Mutausbruch
前往频道在 Telegram
Ich bin auf dem Jakobsweg 840 Km von Irun nach Santiago gelaufen, an die Algarve ausgewandert und biete Klangschalen Massagen und Retreats bei mir an
显示更多未指定国家未指定类别
218
订阅者
无数据24 小时
无数据7 天
+430 天
帖子存档
Wird Zeit einen alten Glaubenssatz von mir abzulegen, der lautet: ich kann nicht kochen. Heute gibt es hausgemachte Süßkartoffel, Karotten, Knoblauch Suppe mit Spinat, Käse Taschen. Schmeckt tatsächlich sehr gut 😁
Boa noite 😊🌊☀️
Blogbeitrag
Wenn Trauer und Lebensfreude sich die Hand reichen
Zwei Tage nach der Beerdigung meiner Mutter kam ich am 20. Dezember wieder an der Algarve an. Weihnachten stand vor der Tür – und ich fand mich zunächst in einem tiefen Tal der Trauer wieder. Alles war leiser, langsamer, schwerer. Mein Herz war voll von Abschied.
Zu diesem Zeitpunkt waren bereits zwei Auszeiten gebucht. Nicole und Sonja würden kommen, unabhängig davon, wie es mir ging. Und ich wusste ehrlich gesagt nicht, ob ich in meiner Trauer überhaupt in der Lage sein würde, mich auf andere Menschen einzulassen. Ob Nähe zu viel sein würde. Oder ob sie vielleicht genau das sein könnte, was meine Seele jetzt braucht.
Ich hielt beide Möglichkeiten offen. Was ich jedoch nicht erwartet hatte, war etwas ganz anderes.
Mit beiden Frauen entwickelte sich – unabhängig voneinander – eine Verbindung, die sich vertraut anfühlte. Als würden wir uns schon lange kennen. Als müssten wir uns gar nicht erklären. Es gab tiefe Gespräche, stilles Verstehen, viel Humor und echtes Lachen. Und irgendwann bemerkte ich etwas, das mich selbst überraschte: Nach ihrer Abreise war da ein Gefühl von Vermissen.
In mir entstand das Bild (m)eines Regiepults des Lebens. Als hätte etwas Größeres genau in diesem Moment entschieden, mir zwei alte, vertraute Seelen zu schicken. Nicht, um die Trauer zu verdrängen. Sondern um mir zu zeigen, dass sie nicht allein stehen muss.
Diese Begegnungen waren mein erster, ganz leiser Ausblick darauf, dass Trauer und Lebensfreude keine Gegensätze sind. Dass sie nebeneinander existieren dürfen. Dass Lachen den Schmerz nicht verrät. Und dass Freude nicht respektlos ist gegenüber dem Verlust.
Vielleicht ist es das, was wir oft vergessen: Trauer ist keine Phase, die „überwunden“ werden muss.
Sie ist eine Form der Liebe, die keinen Ort mehr hat. Und manchmal begegnet uns mitten in ihr das Leben selbst – sanft, humorvoll, überraschend.
Ich glaube daran, dass Seelen sich wiederfinden. Dass Begegnungen nicht zufällig sind. Und dass gerade in den verletzlichsten Momenten unseres Lebens Räume entstehen können, in denen etwas Neues, Echtes und Heilsames wächst.
Für diese Erfahrung bin ich zutiefst dankbar. Und für die Erinnerung daran, dass selbst im Schmerz das Leben weiter fließt – nicht gegen uns, sondern mit uns.
Gerade mal wieder bei 15 Grad im Atlantik gewesen 🥶😁🌊☀️
Ganz schön frisch 😅
Auch deshalb liebe ich Arles und die Herzlichkeit von Veronika und ihrer Familie. Heute erreicht mich ihre Weihnachtspost aus Südfrankreich hier an der Algarve und ihre schönen, FeinFüHLigen Worte nach dem Tod meiner Mutter. Ich bin sehr dankbar für solche Verbindungen, die auch auf die Entfernung von 2000 Kilometern bestand haben. Was für ein Geschenk 🙏❤️
Wenn du das Gefühl hast, den Boden unter den Füßen zu verlieren,
lausche der Stimme tief in dir.
Sie flüstert: Vertraue. 🤍
Du bist getragen.
Von Liebe.
Von einer unsichtbaren Kraft, die dich hält.
Du darfst die Kontrolle abgeben
und einfach lauschen.
Du darfst dir erlauben, dich hinzugeben.
Deine wahre Stärke beginnt dort,
wo du bereit bist, dich zu öffnen.
Wo du den Mut hast, deinem inneren Ruf zu folgen –
auch wenn der Weg noch nicht ganz sichtbar ist.
Denn dort wo du vertraust, beginnt das getragen sein.
🤍🌱🌱🌱🤍
Eines meiner neuen Lieblingslieder:
"Oceans" von Hillsong United (432hz)
(Link zum Lied)
🌙@weilwirgoettinnensind🌙
Die Januar Auszeit ist beendet und schauen wir mal wer im Februar hier vorübergehend bei mir einziehen wird. In der letzten Februar Woche freue ich mich schon mal sehr auf den Besuch von Marie-Theres, die mir nicht nur eine gute Freundin ist sondern auch viele Monate meine Mutter auf ihrem Sterbeprozess begleitet hat. Herzlich willkommen Marie-Theres ❤️🌊☀️🙏
Blogbeitrag
Wenn der Einsiedlerkrebs sein Herz öffnet – über Nähe, Loslassen und den Mut zur Begegnung
Ich lebe sehr gerne alleine. Die Zeit mit mir selbst ist für mich kein Mangel, sondern ein Geschenk. Aus diesem Grund öffne ich mein Zuhause ganz bewusst nur einmal im Monat für eine Auszeit-Woche. Es ist mein Rhythmus, mein Atem zwischen Rückzug und Begegnung.
In den letzten Tagen durfte dieser Rhythmus ein wenig tanzen. Noch bevor Sonja am 2. Januar regulär ihre einwöchige Auszeit bei mir begann, erlaubte ich mir eine kleine Ausnahme: Drei Tage Mini-Auszeit mit Nicole. Sie kam am 30. Dezember – als Fremde – und ging am 2. Januar als Freundin.
Zwischen Spaziergängen an der Algarve, Gesprächen, Lachen und stillem Sein entstand etwas sehr Natürliches. Dieses vertraute Gefühl, das sich nicht erklären lässt. Als hätten sich zwei Seelen einfach wiedererkannt.
Kaum hatte ich mich auf Nicole eingelassen und ihre Präsenz schätzen gelernt, durfte ich schon wieder loslassen. Am selben Tag reiste Sonja an. Wieder ein Neubeginn. Wieder ein Einlassen. Natürlich ist jeder Mensch anders – und doch war auch hier schnell dieses Gefühl von Vertrautheit da, dieses leise Wissen: Wir kennen uns nicht erst seit gestern.
Sonja fliegt morgen früh zurück nach Deutschland. Mit etwas Wehmut, denn auch ihr Herz hat sich in die Algarve verliebt. Und während ich das schreibe, spüre ich etwas, das mich selbst überrascht: Traurigkeit.
Ich, der so gerne alleine ist.
Ich, der den Rückzug liebt.
Und doch bin ich traurig, dass nach Nicole nun auch Sonja nicht mehr hier sein wird.
Diese Begegnungen haben mich daran erinnert, dass Rückzug und Nähe sich nicht ausschließen. Dass ein offenes Herz nichts mit Abhängigkeit zu tun hat. Jede Begegnung – so kurz sie auch sein mag – hinterlässt Spuren, wenn wir uns wirklich zeigen. Nicht romantischer Natur, sondern menschlich: Vertrauen, Wertschätzung, Freundschaft, Echtheit.
Morgen beginnt wieder die Zeit nur mit mir. Und ich weiß, ich werde sie wieder genießen. Doch heute darf ich noch fühlen, was da ist: Dankbarkeit, Wehmut und ein stilles Staunen darüber, wie bereichernd es ist, sich immer wieder neu auf Menschen einzulassen.
Vielleicht ist genau das die Einladung des Lebens:
Mutig zu bleiben.
Das Herz offen zu halten.
Und zu vertrauen, dass jede Begegnung – und jedes Loslassen – Teil unseres Weges ist.
Danke, liebe Nicole.
Danke, liebe Sonja.
Ihr habt mich daran erinnert, dass auch ein Einsiedlerkrebs manchmal sein Herz mutig der Welt öffnen kann.
Adeus Sonja,
hier ein paar Impressionen Deiner einwöchigen Auszeit bei mir an der Algarve. Ich denke wir sind uns einig, dass wir uns gegenseitig bereichert haben und Du wirst hier Morgen am Frühstückstisch definitiv fehlen.
Die Algarve wird Dich wieder rufen, wenn es soweit ist. Hab herzlichen Dank für Deinen Besuch, es war mir eine große Freude 🙏☀️🌊
Fazer boa viagem 🛩️
Klangschalen Massage Retreat in Arles
7 Übernachtungen | Innere Ruhe & Klangentspannung
Leistungen inklusive
🛌 Unterkunft
7 Nächte in zwei Vierer-Apartments
Geteilt mit einer anderen Person im Zweier-Zimmer
Selbstversorger-Küche zur freien Nutzung
🍽️ Verpflegung
7 x Frühstück
3 x Abendessen
1. Abend
Mitte der Woche
Letzter Abend
🎵 Klang & Meditation
6 geführte Klangmeditationen am Morgen
– sanfter Start in den Tag mit klanglicher Zentrierung
💆♀️ Einzelanwendungen
2 x 60-minütige Klangschalen-Massage pro Person
– wohltuende Balance für Körper & Geist
Weitere Informationen folgen.
Was für ein wundervoller Tag. Hier der Praia do Canavial in Lagos, einer meiner absoluten Lieblingsstrände
Heute zeige ich Sonja meinen heimlichen Lieblingsort an der Südalgarve - Burgau. Was für eine magische Energie ❤️☀️🌊
