Jasmin Kosubek Original
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Langjährige Moderatorin und Produzentin, jetzt mit eigenem YouTube- und Odysee-Kanal. Ich bin hier um meinen und euren Horizont zu erweitern. YT: https://www.youtube.com/c/JasminKosubekOriginal Instagram: https://www.instagram.com/jasminkosubek/
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„In der High Society sind alle auf Staatskurs. Alle.“
Das sagt Fürstin Gloria von Thurn und Taxis, und ich habe sie so noch nie erlebt. Ich war im Gespräch ehrlich gesagt schockiert: Ich hatte angenommen, dass dort oben mehr Klarheit herrscht über die Verhältnisse. Stattdessen beschreibt sie sich selbst als Außenseiterin. Bei der Trauerfeier von Lord Jacob Rothschild, einem Freund ihrer Familie, habe ihr kaum jemand Guten Tag gesagt. „Wie wenn ich gegen irgendeinen Kodex verstoßen hätte, weil ich meine Meinung sage.“
Ihre Erklärung für die Anpassung ist unbequem und banal: Abhängigkeit. Subventionen, Posten, Rücksichten. Kein Komplott, sondern Konformismus.
Ein Gespräch über Eliten, Enttäuschung, Berlin, die CDU und darüber, warum sie eine Gesellschaft im Abstieg interessanter findet als eine im Aufstieg.
▶️ https://youtu.be/OA3v74aALEk
Die neue Folge ist online!
➡️https://open.spotify.com/episode/6Mj3cH875LWoSJ7U09m0VM
🗣Mein Auftritt bei Melanie Amann
Es ist immer wieder erstaunlich, wie weit das innere Erleben einer Situation von dem abweichen kann, was tatsächlich passiert ist.
So war es auch bei meinem Gespräch mit Melanie Amann. Innerlich habe ich mich vernichtet gefühlt. Nach außen wirkte ich offenbar ziemlich souverän. Dieses Delta ist unglaublich, und es hat einen Preis: Die Contenance kostet mich Scharfsinn. Es gab einige Momente, in denen ich inhaltlich stärker hätte argumentieren können. In der Situation selbst war mir das nicht möglich.
In den letzten Tagen habe ich so viele Zuschriften bekommen, die mich wirklich berührt haben. Dazu kommen die solidarischen Kommentare und Videoausschnitte auf Social Media. Das tut gut. Ich erinnere mich noch genau an meinen Anfang bei RT und an die Medienschelte, die damals über mich hereinbrach. Da war ich ganz allein. Keine Anrufe, keine Solidarität, kein verständnisvolles „das wird schon“. Genau diese Zuwendung habe ich jetzt erlebt. Danke dafür, das war eine sehr heilsame Erfahrung.
Ohne das Gespräch überhöhen zu wollen: Es hat einen symbolischen Wert. Dass Frau Amann und ich überhaupt miteinander sprechen, wäre vor fünf Jahren undenkbar gewesen. Es ist ein erster Schritt, auch wenn ich sie im Gespräch nicht als offen erlebt habe. Und genau das zeigt, wo das Problem liegt. Diese Haltung von oben herab, dieses Urteil, das schon feststeht, bevor man miteinander spricht, ist einer der Gründe, warum sich so viele Menschen vom etablierten Journalismus abgewendet haben. Die Zeiten ändern sich, der Journalismus verändert sich. Miteinander zu reden ist ein Anfang. Es braucht auch die Bereitschaft, einander wirklich zuzuhören.
👉Wie es mir in dem Gespräch wirklich ging, darüber spreche ich in unserem Podcast „Ganz ehrlich“: https://youtu.be/Wg0wAggu0g0
„Nur Propaganda, nur Phrasen, nur zur Betäubung eigener Schuld."
Achtzig Jahre lang hieß es: nie wieder. Das ist, was Hans-Joachim Maaz davon übrig sieht. Er ist 83, Psychoanalytiker, Jahrgang 1943, und er hat sein Leben lang erforscht, was mit Menschen passieren muss, damit sie in den Krieg ziehen.
Ich habe selten jemanden so fassungslos erlebt. Er kann nicht begreifen, wie schnell dieses Land wieder dort angekommen ist.
Wir sprechen über den Gefühlsstau und die Feindbilder der letzten Jahre, vom Virus über das Klima bis zu den Russen. Über seine Eltern, die ihm nie geantwortet haben, als er wissen wollte, warum sie mitgemacht haben. Und über das Buch, an dem er gerade schreibt, vermutlich sein letztes. Es geht um Beziehungsdemokratie.
Ein Satz ist mir geblieben: „Das scheint mich noch am Leben zu halten."
👉https://youtu.be/o5bPneN-Pqg
Neue Folge "ganz ehrlich" und es war mal wieder sehr persönlich!
👉https://youtu.be/Wg0wAggu0g0?
„Indem man etwas weglässt, verdreht man die Geschichte." Das sagt Daniele Ganser in meinem neuen Interview über Kriegspropaganda. Der Schweizer Historiker erklärt am Beispiel Kuba, Vietnam und Ukraine, warum das Auslassen der Vorgeschichte für ihn das mächtigste Instrument der Propaganda ist.
Zwei Minuten später halte ich ihm seinen eigenen Post vor. Er hatte den russischen Botschafter zitiert, aber die Passage über die Nukleardoktrin weggelassen. Seine Antwort: „Das habe ich nicht in diesem Post geschrieben, das stimmt. Vielleicht hätte ich das noch deutlicher machen sollen."
Wir sprechen über Leipzig, über Gaza, über Merz und darüber, was zwanzig Jahre Kriegslügen mit einem Menschen machen.
▶️https://youtu.be/6A5UmDz3pRQ
„Ich bin ja keine Maschine."
Sahra Wagenknecht saß mir gegenüber, mit einem Zeitplan auf die Minute. Ankommen, Selfie im Aufzug, los. Ende 17:40 Uhr, danach Maischberger.
Ich wollte wissen, wie sich das eigentlich anfühlt: als Steigbügelhalterin der AfD zu gelten, bei Lanz nach jedem Halbsatz unterbrochen zu werden, zuzusehen, wie die eigene Partei in Thüringen auseinanderfällt. Ob sie sich noch als Antifaschistin bezeichnen würde.
Sie antwortet ruhig und professionell auf alles. Bei einer Frage wird sie trotzdem konkreter, als ich erwartet hatte: Was würde sie sich ersparen, wenn sie noch einmal anfangen könnte?
Ein Gespräch über Macht, Fehler und die Frage, wie viel eine Stimme in diesem Land noch wert ist.
👉 https://youtu.be/OBGYn9yflaw
„Ich bin deprimiert, wenn ich sehe, wie dieses Land auch regiert wird. Es ist so hoffnungslos."
Das sagt ein Mann, der mit knapp siebzehn nach Deutschland kam und sich „eigentlich sofort zu Hause" fühlte. Der über seine Laufbahn sagt: „Ich war erfolgreich und die Deutschen haben es mir gegönnt." Der vor zehn Jahren den deutschen Pass beantragte, weil er dachte, er bleibt für immer. „Ich habe gesagt, hier will ich auch sterben."
Heute sagt Sucharit Bhakdi: „Ich muss aus diesem Land weg." Zurück nach Thailand. Es geht nur nicht, weil sein Sohn hier zur Schule geht. Der Junge ist neun. Bhakdi wird im November achtzig.
Ich bin mit einer langen Fragenliste hingefahren und mit etwas anderem zurückgekommen. Mir gegenüber saß kein Kämpfer, sondern ein alter Mann, der nicht fassen kann, was mit diesem Land passiert ist.
▶️ https://youtu.be/u4d5hNzQUJQ
🙌Mutmachveranstaltung in Süddeutschland und diesmal bin ich auch da.
🗣Die Veranstaltung heißt „Mut zur Meinung" bei krasser.guru und ehrlich: Für mich ist das Spannende nicht mein Vortrag, sondern mal zu schauen, wer da alles auftaucht.
Es geht nicht nur um die Keynote-stimmen, sondern um echte Gespräche. Leute, die nicht in ihrer Bubble bleiben wollen. Leute, die gerne mit jemandem quatschen, der Fragen anders stellt. Leute wie du vielleicht?
📍Raum München - großes Potenzial für echte Debatten und Austausch.
Komm vorbei am 3. Oktober.
👉Tickets ab 160 Euro auf Krasserguru: https://krasser.guru/veranstaltungen/mut-zur-meinung/
Christian Stecker ist Professor für das Politische System Deutschlands, geboren und lebend in Halle. Am Sonntag wird dort gewählt.
Sein Befund ist unbequem für alle Seiten: Die Brandmauer habe nicht die AfD geschwächt, sondern die Union. Sein Gegenvorschlag heißt flexible Mehrheiten, Thema für Thema, nach links wie nach rechts. Ob das in einem derart polarisierten Land funktionieren kann - naja...
Ein ruhiges Gespräch über eine sehr unruhige Woche.
▶️ https://youtu.be/mIh8tN7WlEg
Dieses Video von Ulrich Siegmund ging viral auf Instagram. Ich kann mir vorstellen warum - was sind eure Ideen?
Ich möchte hier auf meinen persönlichen Podcast "Ganz ehrlich" hinweisen. Ich könnte mir vorstellen, dass es einige interessieren könnte was nach "großen Interviews" bei mir passiert.
Nach den großen Interviews falle ich regelmäßig in ein Loch. Ich nenne das meine Post-Interview-Depression: Ich schaue das Gespräch tagelang nicht an, die Kommentare lese ich nicht selbst, und ich zweifle erst mal an allem.
Beim Siegmund-Interview war das nicht anders.
In unserem Podcast „Ganz ehrlich" habe ich mit Benedikt Zeitner darüber gesprochen - wie ich Siegmund vor Ort erlebt habe, warum ich meine Fragen so gestellt habe, wie ich sie gestellt habe, und wo Benedikt findet, dass ich zu milde war.
Wenn dich interessiert, was hinter so einem Gespräch passiert und wie ich mit dem Feedback umgehe: Die Folge ist online. ▶️ https://youtu.be/QxcO8HhNRAQ
Guten Morgen
Ich bin heute um 9 Uhr LIVE bei NIUS. Es geht um die Campact Sperrliste.
🔴 9 Uhr: https://nius.de
Für mich war dieses Gespräch noch mal eine andere Liga und eine echte Herausforderung. Wir haben es schließlich mit „Deutschlands gefährlichstem Mann" zu tun. Ist er das?
Ich kann nur sagen: Er ist wirklich extrem gut mit Menschen. Und er hat Bock. Diese Stimmung zieht Leute an. Das ist erst mal meine Beobachtung.
Im Gespräch wollte ich natürlich auch auf die kritischen Punkte eingehen, und die haben viel mit dem AfD-Personal zu tun. Wo werden seine Grenzen überschritten? Welches Gedankengut ist in seinem unmittelbaren Umfeld unterwegs? Und wie geht er damit um, wenn man ihn damit konfrontiert?
Eine Prognose, wie die Wahl am 6. September ausgeht, kann ich nicht abgeben. Aber ich sehe, wie er die Menschen bewegt. Die einen haben Angst vor dem, was kommt. Die anderen stimmt es hoffnungsvoll.
Zu welchen gehörst du?
👉https://youtu.be/v2Yq0MF8xbM
„Hitler muss doch irgendwas Gutes getan haben." Das dachte Franz Ulrich Göttlicher als Kind. Später malte er als junger Mann fast nur „Nazi-Bilder". Sein Professor, ein Alt-68er, davorstand und sagte: „Richtig so. Malen Sie die Scheiße."
In meinem neuen Interview sitzt mir dieser Maler gegenüber, und ich muss ehrlich sein: Mich haben seine Bilder von Anfang an fasziniert. Genau das ist sein Thema. Er malt die Faszination des Krieges. Wir sprechen über Scham, über einen Großvater in der Wehrmacht, über den in der Familie geschwiegen wurde. Und über die Frage, die mich seitdem nicht loslässt: Wir bewegen uns ständig zwischen Idolisieren und Dämonisieren – aber wo bleibt das Humanisieren?
Ich schätze Franz' Mut und seine Offenheit sehr. 1 Std 43 – schaut rein und sagt mir: Was löst es in euch aus? ▶️ https://youtu.be/a9UsUVLVZLw
Mein Kanal steht auf einer Sperrliste. Zusammengestellt von der linken Kampagnenorganisation Campact, verschickt an rund 90 Unternehmen, die hier keine Werbung mehr schalten sollen.
Ich mache diesen Kanal seit fünf Jahren, ich lebe davon. Und dann schreibt eine Organisation, die nie mit mir gesprochen hat, meinen Namen in eine Tabelle. Knapp 30 Firmen haben schon angekündigt, ihre Werbung anzupassen. Das wirkt.
Der Beleg? Ein Video. Daraus wird mir Nähe zu Rechtsextremisten unterstellt. Auf diesem Kanal sitzen Linke, Liberale, Konservative, Rechte, Betroffene. Wer daraus ein Gespräch herausgreift, hat sich meine Arbeit nicht angesehen. Das ist intellektuell faul.
Kritisiert mich mit Argumenten. Aber der Weg über die Anzeigenabteilung beantwortet kein Argument, er trifft die Existenz dessen, der es vorbringt.
Es geht nicht um mich. Heute trifft es 62 Kanäle, ausgewählt nach Kriterien, die niemand offenlegt.
Ich mache weiter. Dass ihr da seid, macht mich unabhängiger als jede Anzeigenbuchung. Danke.
„Wir werden kontrolliert an die Wand gefahren." Das sagt kein Wutbürger – das sagt David Owusu: Anfang 30, erfolgreicher Immobilienunternehmer in München, gläubiger Christ, Familienvater.
Es war eins der intensivsten Gespräche, die ich je geführt habe – 1 Std 23 Min, bei gefühlten 40 Grad im Raum. Und man merkt David in jeder Minute an, wie er mit sich ringt: Darf er als Unternehmer offen sagen, was er denkt – oder kostet ihn das Kunden, Aufträge, Ruhe? Er traut sich und tut damit etwas, was viele vielleicht denken, aber sich niemals trauen würden zu sagen.
Ein Gespräch über Vertrauen, Angst – und die Frage, wem Politik eigentlich dient.
👉https://youtu.be/DRiCP1sO3ck
„Steuern sind Raub. Und ein bisschen Raub ist so wenig okay wie ein bisschen Mord." Das sagt Philipp Bagus – Ökonom der österreichischen Schule, persönlicher Bekannter von Javier Milei.
Ironie des Timings: Heute lag ein Mahnbescheid vom Finanzamt in meinem Briefkasten - und zack, war ich wieder voll auf seiner Seite. So wie es gerade läuft, kann es nicht weitergehen. Der Raub in Deutschland ist massiv.
In meinem neuen Interview spreche ich mit ihm über das, was Milei dort wirklich getan hat: Ministerien halbiert, Renten gekürzt, 40.000 Suppenküchen gestoppt. Und über die eine Frage, die mich nicht loslässt: Was hieße das für die 64-jährige Verkäuferin aus Dortmund?
Ich bin selbst eher ein „Free Market Girl". Aber genau da, wo es um Medikamente für Rentner und die Ärmsten geht, habe ich nachgebohrt. Ein Gespräch, das radikal klingt und heute einen absoluten Nerv trifft.
▶️ https://youtu.be/JNSJT4A99OU
„Zeig mir deine Kennenlernphase und ich sag dir, woran ihr euch trennen werdet."
Dieser Satz von Emanuel Erk ist mir hängengeblieben. In meinem neuen Interview erzählt der Beziehungscoach zuerst von sich: von einem „ganz tiefen Gefühl von Alleinsein" seit seiner Kindheit und von einem Geburtstag, an dem er einer Partnerin einen gekauften Kuchen vorwarf, um endlich zu spüren: „Auch du lässt mich allein."
Erst Jahre später verstand er, dass es nie um den Kuchen ging, sondern um ein altes Muster. Wir sprechen darüber, warum wir Nähe abwehren, Menschen wegstoßen und was es braucht, um Beziehung wirklich anders zu leben.
👉https://youtu.be/cgGhSncumW4
Er sagt: „Weglassen des wesentlichen Teils der Wirklichkeit."
Ich sage: Lüge.
Ich konnte nicht fassen, wie 2015 über die Migrationskrise berichtet wurde. Alexander Teske, früher Redakteur bei der Tagesschau, erklärt mir, wie das in den Konferenzen wirklich lief.
Teske arbeitete 21 Jahre für die ARD, sechs davon bei der Tagesschau. Wir sind beide Medienschaffende, aber aus zwei völlig verschiedenen Welten. Genau deshalb wollte ich mit ihm abgleichen, wie damals wirklich berichtet wurde. Er sagt Weglassen, ich sage Lüge. In über zwei Stunden reden wir über diesen Unterschied, über Corona, über die Angst vor dem „falschen Applaus" und über die Frage, ob es bei der ARD eine feministische Agenda gibt.
Das ganze Gespräch: https://youtu.be/Rozb930K-Ws
