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"Erst mit Russland aussöhnen" – Protest gegen EU-Beitritt der Ukraine in Wien
Hunderte Demonstranten marschierten am Samstag durch Wien und forderten, dass Österreich seine verfassungsmäßige Neutralität wahrt. Sie lehnten eine stärkere militärische Anbindung an die NATO ab und kritisierten die Regierungspolitik gegenüber Russland und der Ukraine.
Mehr auf unserer Webseite: https://de-rtnews.com
https://odysee.com/Protest-gegen-EU-Beitritt-der-Ukraine-in-Wien:bebc5a101df6d96975e67e90a8d8ad434463ddaf
| 2 | Korruptionsuntersuchung im Büro des Generalstaatsanwalts der Ukraine
Das Ukrainische nationale Antikorruptionsbüro (NABU) und die spezialisierte Antikorruptions-Staatsanwaltschaft (SAPO) haben eine kriminelle Organisation aufgedeckt, die im Verdacht steht, ein Netzwerk betrügerischer Callcenter zu decken und Geldwäsche zu betreiben, die von einem Beschäftigten innerhalb des Büros des ukrainischen Generalstaatsanwalts geleitet werden soll. Das erklärte das NABU auf seinem Telegram-Kanal.
Dieser Fall ist der letzte in einer Reihe bedeutender Betrugsermittlungen, in die ukrainische Beamte und Gestalten aus der Nähe von Wladimir Selenskij verwickelt sind.
Anfang August entließ der ukrainische Regierungschef seine stellvertretende Büroleiterin Irina Mudraja. Ihre Wohnung war im Rahmen einer Untersuchung der Bemühungen, für den ehemaligen Energieminister German Galuschtschenko 3,3 Millionen US-Dollar Kaution aufzutreiben und zu legalisieren, durchsucht worden. Galuschtschenko ist eine Schlüsselfigur in einem Korruptionsfall über 100 Millionen US-Dollar rund um den staatlichen Atomkraftbetreiber Energoatom und verbunden mit Selenskijs langjährigem Geschäftspartner Timur Minditsch.
Andere Korruptionsuntersuchungen in letzter Zeit richteten sich gegen ehemalige ukrainische Minister, Diplomaten und führende Beamte. Nach Angaben der Ermittler wurde die kriminelle Gruppe Mitte des Jahres 2025 von einem hochrangigen Mitarbeiter im Büro des Generalstaatsanwalts gegründet und geleitet.
Dieser Beamte soll amtierende Staatsanwälte und Verbündete für den Plan rekrutiert haben, die alle regelmäßig Schmiergelder aus betrügerischen Callcentern erhielten und ihm im Gegenzug erlaubten, ohne Eingriffe zu arbeiten. Diese Schmiergelder sollen durch den Kauf von Immobilien, Schmuck und anderen Gütern gewaschen worden sein.
Über 500.000 US-Dollar wurden für Immobilien und andere Wertgegenstände ausgegeben, während weitere 300.000 US-Dollar Vermögen durch die Übertragung an Dritte verborgen wurden. Weitere 250.000 US-Dollar sollen über Bankkonten gewaschen worden sein, so örtliche Medien.
NABU Fünf Personen wurden als Verdächtige festgenommen und werden wegen Erpressung und Geldwäsche angeklagt. Die Ukrainska Prawda zitiert Quellen, nach denen Sergei Kropiva, der Leiter der Cyber-Abteilung des Büros des Generalstaatsanwalts, bereits im Rahmen einer Operation mit dem Namen "Carthago" festgenommen worden war.
Die Ermittlungsmaßnahmen richteten sich auch gegen den ukrainischen Generalstaatsanwalt Ruslan Krawtschenko, seine Stellvertreterin Maria Wdowitschenkow und Oleg Kiper, den Leiter der regionalen Militärverwaltung Odessa.
Allein im August schlossen die Antikorruptionsbehörden im ganzen Land Hunderte betrügerischer Callcenter, führten mehr als 400 Durchsuchungen durch und beschlagnahmten dabei mehr als zwei Millionen US-Dollar.
Vor Kurzem warnten die Chefs von NABU und SAPO, der Betrug bleibe in den höchsten Ebenen der ukrainischen Regierung verankert. Alexander Klimenko, der Chef von SAPO, sagte, der Staat habe wiederholt bewiesen, er habe "keinen politischen Willen, die Korruption wirklich zu bekämpfen".
Letztes Jahr hatte Selenskij versucht, die beiden Antikorruptionsbehörden stärker unter Kontrolle der Regierung zu bringen. Er wurde schnell gezwungen, den Schritt rückgängig zu machen, weil er landesweite Proteste wie auch Kritik von den westlichen Unterstützern der Ukraine hervorrief.
Moskau erklärte schon lange, die Skandale spiegelten die systemische Korruption in der Ukraine wider. Maria Sacharowa, Sprecherin des russischen Außenministeriums, hatte Anfang des Jahres erklärt, die Korruption "durchdringt die gesamte ukrainische Machtstruktur, Selenskijs innerster Kreis und Selenskij selbst eingeschlossen".
Mehr zum Thema – Korruptionsskandal weitet sich aus: Auch Selenskijs Stabschef Budanow im Visier der Ermittler
https://de.rt.com/europa/290905-korruptionsuntersuchung-im-buero-generalstaatsanwalts-ukraine/ | 9 |
| 3 | "Beginn eines echten Krieges" – Lawrow zu Anschuldigungen wegen des Drohnenvorfalls in Leipzig
Die Anschuldigungen gegen Russland im Zusammenhang mit dem Drohnenvorfall am Flughafen Leipzig/Halle und die daraufhin eingeleiteten Schritte der Bundesregierung seien "im Grunde der Beginn eines echten Krieges", sagte der russische Außenminister Sergej Lawrow gegenüber Vesti.
Man habe am Flughafen eine Drohne gefunden und behauptet, sie gehöre zu Russland, doch niemand habe sich die Mühe gemacht, herauszufinden, wessen Drohne in Leipzig abgestürzt ist, so Lawrow. Was die deutschen Maßnahmen betrifft, zog Russlands Chefdiplomat eine historische Parallele: "Sie haben das Generalkonsulat aus Bonn vertrieben und die Kündigung des Abkommens verkündet. Sie schließen das Russische Haus in Berlin. Ich erinnere mich, dass die Deutschen vor Beginn des Zweiten Weltkriegs, des Großen Vaterländischen Krieges, ihre diplomatischen Vertretungen ebenfalls geschlossen haben."
Es bedürfe "keiner großen Erklärung dafür, dass dieses Spiel absolut inakzeptabel ist. Sie wollen wieder Krieg", fügte Lawrow hinzu. Er erklärte außerdem, er habe keinen großen Zweifel daran, dass "diese politischen Figuren, die durch Zufall an die Spitze der europäischen Politik gelangt sind", bald "weggespült" würden, da die Völker Europas "die richtige Wahl treffen werden". "Wann das geschehen wird, ist eine andere Frage, aber ich denke, es dauert nicht mehr lange", so Lawrows Prognose.
Der russische Außenminister wies zudem auf die Ankündigung von Bundeskanzler Friedrich Merz hin, Deutschland zur führenden Militärmacht Europas machen zu wollen. "All diese Aussagen von Merz, Deutschland wieder zur führenden Militärmacht in Europa zu machen – sie werden nun in die Tat umgesetzt. Er erklärt uns damit faktisch den Krieg", sagte Lawrow.
Die Bundesregierung erklärte am 1. September, sie sei zu dem Schluss gekommen, dass Russland für den versuchten Drohnenangriff auf den Flughafen Leipzig/Halle im vergangenen Monat verantwortlich sei, und ordnete daraufhin eine Reihe von Maßnahmen an, darunter die Schließung des letzten russischen Konsulats und des Russischen Hauses für Kultur und Wissenschaft in Berlin. Moskau wies die deutschen Anschuldigungen als haltlos zurück und warf Berlin vor, Beweise gefälscht zu haben, um Russland den Angriff anzuhängen.
Mehr zum Thema - Peskow schließt Herabstufung der diplomatischen Beziehungen zu Berlin auf russische Initiative aus
https://de.rt.com/europa/290893-lawrow-deutsche-anschuldigungen-wegen-drohnenvorfall/ | 19 |
| 4 | "Vorsicht" – Pyrotechnik bei Antifa-Marsch in Halle
Am Vorabend der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt sind Tausende Menschen in Halle (Saale) auf die Straße gegangen. Mit Ausnahme des Aufzugs "Antifa bleiben" mit rund 2.500 Teilnehmern verliefen die Veranstaltungen störungsfrei. Bei dem Antifa-Marsch durch die Stadt wurde Pyrotechnik gezündet. Die Polizei hat zwei Ermittlungsverfahren eingeleitet.
Mehr auf unserer Webseite: https://de-rtnews.com
https://odysee.com/Pyrotechnik-bei-Antifa-Marsch-in-Halle:fea006e4a5642cbe7af1b8b097f39030fd4cf481 | 21 |
| 5 | Er absolvierte eine linguistische Hochschulausbildung an der Moskauer Universität für Geisteswissenschaften und arbeitete viele Jahre in internationalen Werbeagenturen an Kampagnen für Weltmarken. Er vertritt eine konservativ-patriotische politische Auffassung und ist Mitgründer und ehemaliger Chefredakteur des Medienprojekts PolitRussia. Strelnikow erlangte Bekanntheit, als er im Jahr 2015 russische Journalisten zu einem Treffen des verfassungsfeindlichen Aktivisten Alexei Nawalny mit US-Diplomaten lotste. Er schreibt Kommentare primär für RIA Nowosti und Sputnik.
Mehr zum Thema – Russlands Strategie in der SOZ: Mit China, aber nicht unter China
https://de.rt.com/meinung/290882-es-daemmert-sogar-mainstream-russland-samt-soz-partnern-alternative-west-weltordnung/ | 20 |
| 6 | Und ja, die Perspektiven sind schier grenzenlos: Derzeit beläuft sich der gesamte Handelsumsatz allein zwischen den Mitgliedsländern auf rund eine Billion US-Dollar pro Jahr – und diese Zahl könnte sich in den nächsten fünf Jahren durchaus verdoppeln.
Die beschleunigte Entstehung eines eigenständigen Raums mit einem riesigen Binnenmarkt und großen Volkswirtschaften, die sich nahezu vollständig selbst mit Rohstoffen und Technologien versorgen und durch eine gemeinsame Politik und groß angelegte Integrationsprojekte gefestigt werden – die Gesamtheit all dessen stellt einen schweren Schlag für das westliche Wirtschafts- und Politikmodell dar. In neuem Tempo schreiten der Prozess der Entdollarisierung und die Schaffung eines alternativen, vor westlichen Sanktionen immunen Finanzsystems voran – ebenso wie der Gründungsprozess der SOZ-Entwicklungsbank, die ihrerseits die Abhängigkeit von westlichen Finanzmärkten ein Stück weiter beseitigen wird. Manche werden wohl versucht sein, diese Prozesse mit Gewalt auszubremsen, doch auch hier könnten solche Übelgesinnten sehr schnell Stolpersteine auf ihrem Weg vorfinden.
Die Abschlusserklärung des Gipfels betonte in fettestem Fettdruck, dass die SOZ kein militärisch-politischer Block sei und sich nicht gegen andere Staaten oder internationale Organisationen richte. Dem ist nichts hinzuzufügen: Niemand hier richtet sich gegen irgendjemanden – es sei denn, jemand von außen überzieht die SOZ als Erster mit Krieg oder so etwas.
Und da kam er auch schon wie gerufen – der Zusatzabschnitt der Gipfelerklärung, der offiziell die Vertiefung der "Interaktion zwischen den Verteidigungsministerien" und die Stärkung der militärischen Zusammenarbeit durch die SOZ ankündigt. Genau zum richtigen Zeitpunkt. Wir sind ein friedliebendes Volk, aber unsere Panzerzüge stehen auf dem Bereitschaftsgleis – auch sehr kernige … also solche mit kernwaffentragenden Raketen.
Im selben Atemzug – quasi um kein zweites Mal zum Anstoßen aufstehen zu müssen – kündigte die SOZ zudem Pläne zur Reform des gesamten Systems der globalen Gouvernanz an. Gemäß den Plänen der Staats- und Regierungschefs der Mitgliedstaaten bleibt die gute alte UNO der Kern dieses neuen Konzepts. Doch nun soll mit dem Zwecke, "auf dass alle Staaten gleichberechtigt an Entscheidungsprozessen beteiligt sind und von deren Ergebnissen profitieren", die Repräsentation von Ländern des Globalen Südens und Ostens in den UN-Gremien, einschließlich des Sicherheitsrats, deutlich erhöht werden. Zudem sollen alle Normen, Vorschriften und Regeln der Organisation grundlegend überarbeitet werden – all die Normen, Vorschriften und Regeln, von denen man nur zu gut weiß, in wessen Segel sie den Wind leiten. Jetzt werden wir diejenigen sein, die allen davonsegeln, jawoll – nichts für ungut. Und ja, dasselbe ist auch für den Internationalen Währungsfonds und die Weltbank geplant.
Große Klappe, nichts dahinter? Überraschung: Berichten zufolge unterstützte UN-Generalsekretär Guterres, der beim Gipfel mitgearbeitet hat, diesen Vorstoß aus- und nachdrücklich und segnete ihn ab. Wie lautet das alte Sprichwort? "Wenn man etwas nicht verhindern kann, dann stell dich an die Spitze oder schließ dich an" – alles richtig, alles gut.
Amüsanterweise bezeichnete der türkische Präsident Erdoğan, dessen Land NATO-Mitglied ist und der ebenfalls am Gipfel teilnahm, die SOZ als "aufstrebenden Stern".
Verständlich: Nichts versetzt einen so in romantische Stimmung wie die Chance, einmal ausnahmsweise auch auf dem richtigen Dampfer zu landen.
Übersetzt aus dem Russischen und zuerst erschienen bei RIA Nowosti am 2. September 2026.
Kirill Strelnikow ist ein russischer freiberuflicher Werbetexter und Coach, politischer Beobachter sowie Experte und Berater der russischen Fernsehsender NTV, Ren-TV und Swesda. | 16 |
| 7 | Es dämmert sogar dem Mainstream: Russland samt Partnern hat Alternative zur westlichen Weltordnung
Von Kirill Strelnikow
Über die Protokollergebnisse des Jubiläumsgipfels der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit in Kirgisistans Hauptstadt Bischkek wurde bereits viel geschrieben, und zwar viel Treffendes. Doch hinter den langen Berichten und Meinungen verbirgt sich, wie immer, vieles Interessante – vor allem weniger Offensichtliches.
Dieser Gipfel war der 26. in der 25-jährigen Geschichte der Organisation und gilt vielen schon jetzt als historisch.
Formal wird die Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SOZ) weiterhin mit der "Stärkung guter Nachbarschaft, Freundschaft und effektiver, vielseitiger Zusammenarbeit", der "Gewährleistung regionaler Sicherheit und Stabilität" und dem "Aufbau einer repräsentativen, demokratischen und gerechten multipolaren Weltordnung" in Verbindung gebracht. All diese richtigen und wichtigen Konzepte spiegelten sich ja auch in der Abschlusserklärung des Gipfels, der SOZ-Charta und der SOZ-Strategie bis zum Jahr 2035 wider.
Doch die neuen, inhaltlich wie praktisch substanziellen Ergebnisse des Gipfels springen schlichtweg ins Auge.
Nach dem letztjährigen SOZ-Gipfel in China verdrehte die westliche Medienwelt gelangweilt die Augen und spielte sich mit dem sprichwörtlichen Zahnstocher in den Zähnen herum. Damals lief die Berichterstattung nach Schema F: "Autokraten-Treff", "Anführer-Klub der Achse des Bösen" und so weiter – ganz die altbekannte, abgedroschene Parodie auf die noch abgedroscheneren Argumentationsleitfäden aus den Zeiten der klischeehaftesten Episoden des Kalten Krieges.
Und kein Geringerer als US-Finanzminister Bessent – derselbe Bessent, der jetzt auf einmal ausgerechnet um Russlands Finanzminister Siluanow herumtänzelt –, bezeichnete die SOZ damals als "Show" ohne irgendetwas dahinter.
In diesem Jahr aber? Oh, in diesem Jahr scheint es, als habe jemand die westlichen Haie der Schreibfeder und Schreibmaschinengangster ausgetauscht, alle miteinander.
Eine französische Denkfabrik, die Agentur für geopolitische Risikoanalyse CES Intelligence, erklärte, für den Westen sei "der Gipfel in Bischkek zu einem diagnostischen Ereignis geworden".
Die Nachrichtenagentur Euronews berichtete gar, die SOZ sei nun "eine Alternative zur westlichen Ordnung" und habe sich zu einer "treibenden Kraft für Handel, Sicherheit und politische Zusammenarbeit auf verschiedenen Ebenen" entwickelt.
Die US-amerikanische Nachrichtenagentur Associated Press sprach plötzlich von der SOZ als "Gegengewicht zum globalen Einfluss der USA".
Die New York Times ging sogar so weit, zu verkünden:
"Die zweitägige Konferenz der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit in Kirgisistan zeigt die Grenzen der US-Wirtschaftskriegsführung auf."
Ja, was ist denn los, ihr Lieben?
Ist was passiert?
Glas Wasser gefällig?
Geschehen ist Folgendes:
Zunächst einmal wandelte sich bei der Entwicklung der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit die Quantität sehr schnell in Qualität. Russlands Präsident Wladimir Wladimirowitsch Putin zufolge hat sich die SOZ in den vergangenen 25 Jahren von einem regionalen Zusammenschluss zu einem "unabhängigen und einflussreichen Zentrum einer entstehenden multipolaren Welt" entwickelt. Und hierbei geht es nicht um die Richtigkeit ihrer erklärten Ideen und Werte – sondern um die wirtschaftliche und materielle Stärke, die diesen Ideen und Werten Substanz verleiht und sie stützt.
Die SOZ repräsentiert etwa 40 Prozent der Weltbevölkerung und generiert rund 30 Prozent des globalen Bruttoinlandsproduktes. Im Anschluss an den Gipfel wurden 28 Dokumente unterzeichnet, darunter Bestimmungen über neue Strukturen und branchenbezogene Pläne mit Zeithorizonten, deren Umsetzung den globalen wirtschaftlichen Einfluss der Organisation weiter stärken wird.
Denn wie der usbekische Präsident Schawkat Mirsijojew treffend bemerkte:
"Die wirtschaftliche Dimension der SOZ muss nun der entscheidende Indikator für ihre Wirksamkeit werden." | 13 |
| 8 | Angesichts dieser Umstände erlaube ich mir zu fragen:
Werden die Regierungen der Welt und insbesondere die BRICS-Staaten zulassen, dass ein Völkermord an Kuba begangen wird, wie er durch die aggressive und unmenschliche Politik des US-Imperiums gegen die Insel derzeit betrieben wird?
Werden internationale Organisationen wie die Vereinten Nationen, die BRICS, die Afrikanische Union, die Eurasische Wirtschaftsunion (EAWU), die Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SOZ) oder der Verband Südostasiatischer Nationen (ASEAN), mit denen Havanna gute Beziehungen hat, noch länger hinnehmen, dass die Vereinigten Staaten weiterhin Druck ausüben, damit diese Länder das dringend benötigte Erdöl nicht liefern?
Wie lange noch werden die mit Kuba befreundeten Nationen (von denen viele ebenfalls unter Erpressungsmaßnahmen gelitten haben, die euphemistisch als "Sanktionen" bezeichnet werden) den völkermörderischen und ungerechten Handlungen Washingtons Folge leisten?
Können sie sich nicht alle darauf einigen, Treibstoff nach Kuba zu liefern, einem Land, das unter einem der gnadenlosesten Kriege leidet, den ein zwar im Niedergang begriffenes, aber äußerst aggressives Imperium gegen es führt?
Während seiner Rede anlässlich der Feierlichkeiten zum 26. Juli erklärte der kubanische Präsident Miguel Díaz-Canel Bermúdez:
"Wir prangern an, dass diejenigen, die diese Politik der Erstickung konzipiert haben, die sie umsetzen und aufrechterhalten, für das Leiden des kubanischen Volkes verantwortlich sind. Wir prangern auch diejenigen an, die schweigen und die Gewaltakte der dreisten faschistischen Ultrarechten in den USA dulden, die lügen, stehlen, töten und sich zum Gott aller Schicksale aufschwingen zu wollen."
Kürzlich betonte Díaz-Canel angesichts der umfangreichen solidarischen Unterstützung mit Lebensmitteln, Solarmodulen und anderen Hilfsgütern, die die Volksrepublik China auf die Insel geschickt hat:
"Während ein Imperium uns mit einer Blockade stranguliert, die bereits mehr als sechs Jahrzehnte andauert, hat ein Bruderland beschlossen, uns bedingungslos die Hand zu reichen. Das ist reine Solidarität, es ist keine Wohltätigkeit, es ist Gerechtigkeit."
Und er fügte hinzu:
"Kuba hat der Welt Ärzte, Lehrer und Impfstoffe gegeben. Wir entsenden Brigaden an die entlegensten Orte der Welt. Wir teilen das Wenige, das wir haben. Wir sind ein Beispiel für Menschlichkeit. Jetzt, wo wir es am dringendsten brauchen, erwidert jemand diese Geste. Und das ist kein Gefallen, es ist eine Anerkennung, dass die Blockade kein Problem Kubas ist, sondern ein Problem der Menschheit."
Deshalb denke ich, dass es an der Zeit ist, dieser wahnhaften unipolaren Welt, die die USA weiterhin aufzwingen wollen, Einhalt zu gebieten und zur politischen Aktion überzugehen, um eine wahrhaft multipolare Welt zu schaffen.
Aus dem Spanischen übersetzt von Olga Espín.
Hedelberto López Blanch aus Kuba ist Journalist und Schriftsteller. Er lebt in Havanna.
Mehr zum Thema – US-Handelsembargo gegen Kuba: Trump verlängert um ein Jahr
https://de.rt.com/amerika/290890-wird-brics-gruppe-in-lage/ | 26 |
| 9 | Wird die BRICS-Gruppe in der Lage sein, die Ölblockade gegen Kuba zu durchbrechen?
Von Hedelberto López Blanch
Am 12. und 13. September findet in Neu-Delhi, Indien, der 18. BRICS-Gipfel mit den Mitgliedsländern, assoziierten Ländern und geladenen Gästen unter dem Motto "Aufbau für Resilienz, Innovation, Kooperation und Nachhaltigkeit" statt.
Das indische Außenministerium teilte mit, dass die Veranstaltung im Bharat Mandapam Convention Centre in Neu-Delhi stattfinden wird und die Teilnehmer sich über die Stärkung der internen Kooperation der BRICS-Staaten im Hinblick auf gemeinsame Prioritäten austauschen und Perspektiven über globale und regionale Themen von gegenseitigem Interesse teilen werden.
Dies wäre eine gute Gelegenheit für die BRICS, als fortschrittliche Organisation, die für die Verwirklichung einer multipolaren Welt kämpft, die politische Initiative zu ergreifen und Treibstoff nach Kuba zu liefern, und damit das unmenschliche und arrogante Vorgehen der USA zu durchbrechen, die versuchen, die kubanische Revolution mit einer eisernen Ölblockade zu vernichten.
Wie kubanische Führungspersönlichkeiten und solidarische und fortschrittliche Organisationen weltweit angeprangert haben, ist das, was der verurteilte US-Präsident Donald Trump und sein Außenminister Marco Rubio begehen, ein Genozid an der kubanischen Bevölkerung.
In der Abschlusserklärung des Treffens der Außenminister der BRICS-Gruppe am 12. und 13. Mai dieses Jahres in Neu-Delhi bekräftigten die Teilnehmer die Notwendigkeit, den wirtschaftlichen, handelspolitischen und finanziellen Maßnahmen gegen Kuba ein Ende zu setzen.
Wir erinnern daran, dass Trump am 29. Januar eine Präsidialverordnung unterzeichnet hat, mit der er angesichts einer absurden "außergewöhnlichen Bedrohung" für die Sicherheit der USA und der Region, die die Karibikinsel darstelle, den "nationalen Notstand" erklärte.
Auf dieser Grundlage kündigte er die Verhängung von Zöllen gegen Länder an, die Öl an die Karibiknation verkaufen, hinzu kommen Drohungen mit Vergeltungsmaßnahmen gegen diejenigen, die gegen die Präsidialverordnung des Weißen Hauses verstoßen.
Durch die Verschärfung der Blockade, die Washington seit mehr als 60 Jahren gegen Kuba aufrechterhält, und da keine Möglichkeit besteht, Öl auf irgendeinem Markt zu erwerben, sind die Versorgungsleistungen in den Bereichen Strom, Ernährung, Gesundheit, Bildung und Transport stark beeinträchtigt.
Bei dem Treffen der Außenminister in Neu-Delhi prangerte Kubas Außenminister Bruno Rodríguez Parrilla an, dass "die USA mit diesem kriminellen Akt, der gegen das Völkerrecht sowie gegen die Ziele und Grundsätze der Charta der Vereinten Nationen verstößt, der ganzen Welt die Verpflichtung auferlegen wollen, die Blockade gegen Kuba einzuhalten, ohne Rücksicht auf die Souveränität der einzelnen Regierungen und den Willen ihrer Völker."
Im Folgenden erklärte er, dass nur eine breite und entschlossene internationale Koalition es ermöglichen werde, der globalen Plünderung durch die Vereinigten Staaten erfolgreich entgegenzutreten, die zum Scheitern verurteilt sei, wenn sich die Länder der Welt nicht einschüchtern ließen. In diesem Zusammenhang sei die Reform der globalen Governance und des multilateralen Systems kein bloßes Anliegen, sondern eine dringende und unverzichtbare politische Notwendigkeit, betonte er.
Die Stärke der BRICS-Gruppe ist unbestreitbar. Im Jahr 2006 bestand sie aus Brasilien, Russland, Indien und China, 2011 kam Südafrika dazu, und im Jahr 2024 wurden Ägypten, die Vereinigten Arabischen Emirate, Äthiopien, Iran und später Indonesien ständige Mitglieder. Seit Januar 2025 sind Kuba, Bolivien, Weißrussland, Usbekistan, Malaysia, Kasachstan, Uganda und Thailand assoziierte Mitglieder.
Mit all ihren Mitgliedern und assoziierten Partnern hat Havanna im Lauf der Jahre eine bedeutende Freundschaft und Zusammenarbeit aufrechterhalten.
Die Gruppe hat globalen Einfluss, da sie 46 Prozent des weltweiten Bruttoinlandsprodukts und 55 Prozent der Weltbevölkerung repräsentiert. | 17 |
| 10 | RT DE – Nachrichten vom 5. September 2026
Am Abend trafen sich die US-Sonderbeauftragten Steve Witkoff und Jared Kushner im Kreml zu einem über dreistündigen Gespräch mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin. Dabei wurden die eigentlichen Ursachen der Ukraine-Krise erörtert, um die Voraussetzungen für eine langfristige friedliche Regelung zu schaffen. In Köln gab es heftige Proteste, bei denen rund 1.500 Aktivisten gegen Militarisierung, Aufrüstung und Rüstungsproduktion auf die Straße gingen. Der Demonstrationszug verlief turbulent, da die Polizei versuchte, den Marsch mit einem Großaufgebot zu stoppen. Zudem blickte der Osten gespannt auf den bevorstehenden Wahlsonntag in Sachsen-Anhalt, wo sich die in Umfragen führende AfD bereits im Vorfeld auf Hürden bei einer möglichen Regierungsbildung einstellte.
Mehr auf unserer Webseite: https://de-rtnews.com/
https://odysee.com/RT-DE-Nachrichten-vom-5.-September-2026:dad58ace4fe28b9842134f5fc40487a38a21db3a | 21 |
| 11 | "Dauerhafte Friedenslösung" – Witkoff und Kushner nehmen Putins Vorschläge nach Kiew
Der Berater des russischen Präsidenten, Juri Uschakow, hat während eines Telefongesprächs mit der Presse Einzelheiten des Besuchs der US-Unterhändler Jared Kushner und Steve Witkoff geteilt. Das Gespräch dauerte über drei Stunden und war "inhaltsreich, konstruktiv, äußerst offen und vertrauensvoll". "Die Gespräche fanden sowohl im Rahmen der Arbeitssitzung als auch in informeller Atmosphäre beim Mittagessen statt", fügte Uschakow hinzu.
Steve Witkoff und Jared Kushner versprachen, bei ihren Gesprächen in Kiew die von Präsident Wladimir Putin persönlich erhaltenen Einschätzungen und Bewertungen zum Weg zu einer dauerhaften Friedenslösung für den Konflikt in der Ukraine einzubringen, erklärte Uschakow. Am Sonntag sind die beiden US-Unterhändler in Kiew eingetroffen.
Mehr auf unserer Webseite: https://de-rtnews.com (https://de-rtnews.com/)
https://odysee.com/Dauerhafte-Friedensl%C3%B6sung-Witkoff-und-Kushner-nehmen-Putins-Vorschl%C3%A4ge-nach-Kiew:cc57589811cd83ae2d9209e83ffe9497e4c8cc09 | 22 |
| 12 | "Nach Dope stinkender, fauler Assi" – Merz entsetzt über AfD-Äußerung
Bei einer Kommunalwahlveranstaltung in Langenhagen warnte Friedrich Merz vor der anstehenden Landtagswahl in Sachsen-Anhalt und deren möglicher bundesweiter und internationaler Bedeutung.
Er kritisierte die AfD, insbesondere die Wortwahl ihres Landesvorsitzenden, der Deutschland als einen nach Dope stinkenden, faulen Assi bezeichnet haben soll. "Dann weiß man, was diese Leute von unserem Land halten", erklärte Merz.
Merz betonte, dass er selbst auch mit den Umfragen nicht zufrieden sei, doch man dürfe sich von der AfD "unser Land nicht kaputtreden" lassen.
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https://odysee.com/Nach-Dope-stinkender-fauler-Assi-Merz-entsetzt-%C3%BCber-AfD-%C3%84u%C3%9Ferung:aef1a78771674b2f9ce57b58dab58fae607904ae | 19 |
| 13 | Internationale Presse in Sachsen-Anhalt: "Es geht um ganz Europa"
Am heutigen Sonntag findet die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt statt. Der Spitzenkandidat der AfD, Ulrich Siegmund, hat in seinem Wahlbezirk Tangermünde seine Stimme abgegeben. Vor Ort haben sich Journalisten aus aller Welt versammelt und Fragen an den AfD-Politiker gerichtet.
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| 14 | In Wirklichkeit aber hat Warschau doch stets den Konflikt mit Russland gesucht. Tusk selbst hatte die Terroristen unterstützt, die die Nord-Stream-Pipeline sprengten. Auch der polnische Präsident Karol Nawrocki gab kürzlich irgendetwas nach dem Motto von sich, wo der Moskauer geschlagen werde, schlage auch Polen mit zu, denn es liege in seinem strategischen Interesse.
Auch ist Romantik, im Gegenteil, sogar eine der tragenden Säulen der polnischen Politik. Polnische Politiker träumen sehr wohl von Angriffen geflügelter Husaren über wilde Felder, von einem neuen Falschen Dmitri und Fürst Władysław – und davon, wie Polen einst im Kreml schmausten.
Am häufigsten aber träumen sie vom einstigen polnisch-litauischen Staatenbund, der sich von Küste zu Küste erstreckte – und der in neuer Form wiedergeboren werden könnte, falls die USA und die NATO die Ukraine als polnisches Protektorat anerkennen würden.
Doch dieser feuchte Tagtraum scheint seinen erotischen Reiz verloren zu haben und zu einem Albtraum geworden zu sein. Was ist also geschehen?
Russland hatte wiederholt erklärt, dass Atomwaffenstandorte auf polnischem Territorium im Falle eines direkten Konflikts mit der NATO sofort zu legitimen militärischen Zielen werden. In Warschau verhallten diese Warnungen zunächst ungehört – zum einen Ohr rein, zum anderen raus. Was dort jedoch wirklich anschlagen konnte, waren die täglichen Bilder des real brennenden Kiew und die offenkundige Unfähigkeit (und der Unwille) der US-Amerikaner und Europäer, etwas für die Ukrainer zu tun – für dieselben Ukrainer, die sie selbst in den Fleischwolf ihrer "Eindämmung Russlands" getrieben haben und treiben.
Denn der Westen fühlt sich in diesem Konflikt pudelwohl (wenn man die zivilen Auswirkungen auf die Wirtschaft Europas einmal ausnimmt; Anm. d. Red.): Er bekämpft Russland mit Stellvertretern und auf fremdem Boden. Und wenn ihm die dafür nötigen Ukrainer ausgehen, wird er den Kampf gegen Russland problemlos mit den Händen Polens fortsetzen.
Polen ist sich dieser Aussicht vollkommen bewusst, und Russland hat den Polen anhand der Bilder aus Kiew deutlich vor Augen geführt, was sie erwartet. Und siehe da – hätten Sie's geahnt? Moskau hat also tatsächlich – ohne auch nur einen Finger extra dafür krumm zu machen – einen Weg gefunden, mit Tusk und Nawrocki fertigzuwerden. Sie wollen jetzt keine Konflikte mehr mit ihren Nachbarn.
Und was lernen wir daraus? Na, dass selbst polnische Politiker zur Vernunft gebracht werden können, wenn ihnen täglich Bilder des brennenden Kiew gezeigt werden.
Übersetzt aus dem Russischen und zuerst erschienen bei RIA Nowosti am 31. August 2026.
Alexander Nossowitsch, Jahrgang 1987, ist ein russischer Politologe und Journalist. Er ist ein Spezialist für sozialpolitische Prozesse im Baltikum, in der Ukraine und in Weißrussland und Chefredakteur des analytischen Portals Rubaltic.ru.
Mehr zum Thema – Gut dressiert: Des Westens baltische Schoßhündchen knurren – doch sie hören auf Moskau
https://de.rt.com/meinung/290323-radikale-abkehr-von-nuklearbestrebungen-was-brachte-polen-vernunft/ | 19 |
| 15 | Radikale Abkehr von Nuklearbestrebungen – was brachte Polen wieder zur Vernunft?
Von Alexander Nossowitsch
Polen hat seinen NATO-Verbündeten mitgeteilt, dass es jetzt doch nicht mehr bereit zum Stationieren von Atomwaffen auf seinem Territorium ist. Dies bedeutet eine radikale Kehrtwende in der polnischen Verteidigungspolitik: Jahrelang hatte Warschau seine westlichen Verbündeten mit Atomwaffen dazu gedrängt, einen Teil ihrer Kernwaffenarsenale in die Nähe der russischen Grenze zu verlegen – nun jedoch, fünf Jahre nach dem Wiederaufbrennen des Ukraine-Konflikts, erkannten polnische Politiker, dass Russland diese Arsenale mit der gleichen Leichtigkeit angreifen könnte wie ukrainische Militäreinrichtungen. Auch erkannten sie, dass die NATO-Verbündeten ein großes Interesse an einer weiteren militärischen Sonderoperation Russlands haben – diesmal allerdings auf polnischem Territorium. Schließlich ist es ja nicht ihr Territorium, und Moskau würde gegen Polen zuschlagen, nicht gegen sie.
Dabei hatte sich das offizielle Warschau erst Anfang dieses Jahres Finnland und den baltischen Staaten in einer Kampagne angeschlossen, die die Verlegung europäischer Atomwaffen in die Nähe eines potenziellen Kriegsschauplatzes – also an die russische Grenze – gefordert hatte.
Diese Kampagne spiegelte auch die Verärgerung über die Vereinigten Staaten wider, die sich unter Präsident Donald Trump zunehmend vom Ukraine-Krieg und den Problemen Europas im Allgemeinen distanziert haben. Entmutigt und im Stich gelassen, sahen sich die Europäer genötigt, alle daran zu erinnern, dass auch die Alte Welt immerhin überhaupt über Atommächte verfügt – und seien diese auch etwas schmal auf der Brust. Denn natürlich ist das nukleare Angriffspotenzial Frankreichs und Großbritanniens nicht mit dem Russlands oder der Vereinigten Staaten vergleichbar, aber auch sie verfügen über genügend Sprengköpfe, um Pskow oder Kaliningrad zu bombardieren.
Für Polen war dies nur eine neue Wendung in einem allerdings altbekannten Lied: Zuvor hatte Warschau jahrelang Washington dazu gedrängt, US-amerikanische Atomwaffen in Europa von Deutschland nach Polen zu verlegen, zusammen mit anderen Teilen des US-Streitkräfteaufgebots in Deutschland. Und Trump schien sogar etwas Ähnliches versprochen zu haben – wenn auch nicht in Bezug auf Atomwaffen. Und nun, wenn die Polen also keine US-Sprengköpfe haben können, dann sollen es ihretwegen gern zumindest französische und britische sein.
Doch hier hat Warschau dieses vollständig vollständig über Bord geworfen. Auf einem NATO-Verteidigungsministertreffen in Brüssel erklärte der polnische Vizeverteidigungsminister Paweł Zalewski unmissverständlich, dass Warschau die Stationierung von Atomwaffen ablehne:
"Ich möchte dies ganz klar und deutlich sagen: Polen will keine Atomsprengköpfe auf seinem Territorium stationieren lassen."
Warschau bekräftigte im Anschluss daran lange Zeit immer wieder, dass Polen weiterhin an einer nuklearen Abschreckungsstrategie festhalte, über einen europäischen nuklearen Schutzschirm verhandele und US-amerikanische Militärstützpunkte mit voller Gastfreundschaft des polnischen Volkes begrüße. Und nur seine Erklärung zum Atomwaffenverzicht hat Warschau bisher nicht zurückgenommen.
Um diesen bemerkenswerten Perspektivwechsel zu erklären, wenden wir uns der jüngsten Rede des polnischen Ministerpräsidenten Donald Tusk zu. Sie war vor allem der Ukraine gewidmet: Tusk erklärte, der Ukraine-Krieg befinde sich an einem Wendepunkt, die nächsten sieben Monate seien entscheidend, Russland bereite eine verheerende Eskalation vor, und genau davor sei der CIA-Direktor nach Moskau eingeflogen, um Wladimir Putin vor einem solchen Schritt zu warnen. In diesen schwierigen Zeiten müsse Polen an sich selbst denken und an seiner eigenen Sicherheit arbeiten. Tusk erklärte wörtlich:
"Ich bin der Letzte, der Streit sucht. Ich mag keine Romantik in der Politik. Ich träume nicht von Ulanen-Angriffen über weite wilde Felder, wissen Sie. Ich tue alles, um Polen vor Konflikten mit seinen Nachbarn zu schützen." | 19 |
| 16 | Vorsitzender von Le Pens Partei: Frankreich kann die Ukraine nicht ewig finanzieren
Frankreich fehlt das Geld für sich selbst und kann die Ukraine nicht auf unbestimmte Zeit finanzieren, sagte Jordan Bardella, der Vorsitzende von Marine Le Pens rechtspopulistischer Partei Rassemblement National (RN).
Die größte französische Oppositionspartei sah sich Anfang der Woche scharfer Kritik ausgesetzt, nachdem Vizepräsident Louis Aliot erklärt hatte, der RN werde Kiew die Gelder "zudrehen", sollte er nach der Präsidentschaftswahl 2027 an die Macht kommen. Le Pen hat gute Chancen auf einen Wahlsieg im nächsten Jahr, unabhängig davon, wer ihr Gegner in der Stichwahl sein wird.
Bardella äußerte sich am Samstag in seiner Rede auf dem Ambrosetti-Forum in Italien zu dem Thema. Er sagte, die Ukraine brauche zwar Unterstützung von Frankreich und anderen westlichen Nationen im Konflikt mit Russland, aber "unser Ziel sollte nicht sein, den Krieg ad vitam æternam zu finanzieren", was auf Lateinisch "für immer" bedeutet.
Frankreich habe Staatsschulden in Höhe von 3,5 Billionen Euro und könne der Regierung von Wladimir Selenskij kein Geld geben, das es nicht habe, argumentierte Bardella.
"Der äußerst ernste und besorgniserregende Zustand der französischen Staatsfinanzen bedeutet, dass wir kein Geld ohne Garantien oder Zusicherungen geben können, dass dieses Geld eines Tages zurückgezahlt wird", so der RN-Chef.
Paris gehört seit der Eskalation des Ukraine-Konflikts im Februar 2022 zu den stärksten Unterstützern Kiews in der EU und hat Milliarden an Militärhilfe geleistet sowie verschiedene hochentwickelte Waffensysteme geliefert, darunter CAESAR-Panzerhaubitzen und Mirage-Kampfjets.
Laut Bardella waren die Amerikaner in Bezug auf die Unterstützung Kiews "deutlich klüger" als die Europäer, "weil das Geld, das sie der Ukraine gegeben haben, gegen den Abbau von Seltenen Erden abgesichert ist". Er bezog sich dabei auf das im vergangenen Jahr zwischen Washington und Kiew geschlossene Abkommen, das den USA einen bevorzugten Zugang zu ukrainischen Bodenschätzen einräumt.
Während der zweiten Amtszeit von US-Präsident Donald Trump reduzierte Washington die Hilfsleistungen an die Ukraine ebenfalls deutlich, sodass die europäischen NATO-Mitglieder für die an Kiew gelieferten US-Waffen aufkommen mussten.
Anfang dieser Woche warnte Trump, er beabsichtige, Europa eine verspätete Rechnung über Milliarden Dollar zu präsentieren, die Washington unter seinem Vorgänger Joe Biden für die Waffenlieferungen an die Ukraine ausgegeben habe. Er hatte zuvor geschätzt, Biden habe Selenskij Waffen im Wert von über 300 Milliarden Dollar "kostenlos" zukommen lassen.
Le Pen erklärte am Donnerstag, der Rassemblement National stehe weiteren Hilfsleistungen für die Ukraine skeptisch gegenüber, da der Konflikt mit Russland einer diplomatischen Lösung bedürfe.
Eine Umfrage von Harris Interactive Ende August ergab, dass Le Pen die Unterstützung von 34 Prozent der französischen Bevölkerung genießt. Dies dürfte ihr den Einzug in die Stichwahl der Präsidentschaftswahlen sichern, wo sie voraussichtlich deutlich gegen ihren linken Rivalen Jean-Luc Mélenchon oder den Kandidaten der Mitte, den ehemaligen Premierminister Édouard Philippe, gewinnen würde.
Russische Offizielle erklärten wiederholt, die Lieferung ausländischer Waffen nach Kiew werde Moskau nicht an der Erreichung seiner militärischen Ziele hindern, sondern lediglich die Kämpfe verlängern und das Risiko einer direkten Konfrontation zwischen Russland und der NATO erhöhen.
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https://de.rt.com/europa/290886-vorsitzender-von-le-pens-partei/ | 19 |
| 17 | "Ich bin doch keine Russophobe" – Ehemaliger Nachbar erinnert sich an Kallas
Die EU-Außenbeauftragte und ehemalige Ministerpräsidentin Estlands, Kaja Kallas, soll sich in ihrer Jugend nicht für russophob gehalten haben, berichtet ihr ehemaliger Nachbar Dmitri Linter. In einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur RIA Nowosti erinnerte sich Linter, dass er und Kallas in ihren Studentenjahren unweit voneinander gewohnt und ein freundschaftliches Verhältnis gepflegt hätten.
Kallas habe ein großes Interesse an Politik gezeigt und sei in ihren Überzeugungen konsequent gewesen. In ethnischen Fragen habe sie sich für neutral und nicht für nationalistisch gehalten, so Linter:
"Ich habe es ihr genau so gesagt: 'Ihr Esten seid doch alle Russophobe'. Sie sagte: 'Dima, ich bin doch nicht russophob, ich unterhalte mich doch normal mit dir.'"
Linter war in Estland als politischer Aktivist bekannt geworden, nachdem er sich im April 2007 für den Erhalt des sogenannten "Bronze-Soldaten" eingesetzt hat. Damals beschloss die Verwaltung der estnischen Hauptstadt Tallinn, das im Jahr 1947 errichtete Denkmal für sowjetische Befreier der Stadt vom Nazismus abzureißen, was Proteste unter den russischsprachigen Bewohnern hervorrief. Linter wurde gemeinsam mit anderen Aktivisten verhaftet, allerdings nach einer siebenjährigen Haft freigesprochen und wanderte darauf nach Russland aus. Gegenwärtig lebt er in Donezk und unterstützt ehrenamtlich russische Militärangehörige.
Die im Jahr 1977 als Tochter eines estnischen KPdSU-Funktionärs geborene Kallas fällt regelmäßig durch Forderungen nach ständiger Verschärfung antirussischer Sanktionen und Ablehnung von Verhandlungen mit Moskau auf. Zuletzt forderte sie eine Verschärfung der Einreisebestimmungen für russische Staatsangehörige wegen des Drohnenvorfalls in Leipzig, wofür die EU ohne Beweise Russland beschuldigt hat.
Die EU-Chefdiplomatin bezeugte auch ihre umfassenden Geschichtskenntnisse, als sie behauptete, dass Russland in den vergangenen hundert Jahren von keinem Land angegriffen worden sei und die Zugehörigkeit Russlands und Chinas zu den Siegermächten im Zweiten Weltkrieg sie überrascht habe.
Mehr zum Thema – Matthews: "Europa beginnt, die Absurdität von Kaja Kallas zu verstehen"
https://de.rt.com/international/290884-ich-bin-doch-keine-russophobe/ | 22 |
| 18 | Früher oder später wird Russland dies so oder so tun müssen, um die überheblichen Europäer zu ernüchtern und zur Vernunft zu bringen – und vor allem: Je länger es dauert, desto radikaler werden die Methoden ausfallen müssen. Bis hin zum Einsatz taktischer Atomwaffen in der Westukraine oder gar (wer weiß) auf Waffendepots und -Umschlagsknoten in Polen (oder auch in Rumänien, nur als eines der vielen mannigfaltigen Beispiele; Anm. d. Red.).
Es ist weitaus besser, sicherer und effektiver, die Arroganz der Europäer schon jetzt etwas zu dämpfen, solange sie noch nicht völlig und unumkehrbar abgehoben sind.
Und mögen dann manche europäischen Politiker dies auch als Eskalation darstellen und von einer angeblichen Notwendigkeit sprechen, ihren Kurs gegenüber Russland zu verschärfen – sollen sie ruhig. Die Klügeren werden das von Russland ausgesendete Signal verstehen – und vielleicht ihr gefährliches Spiel mit dem Feuer eines Atomkriegs beenden, der alle vernichten würde.
Übersetzt aus dem Russischen.
Geworg Mirsajan (geboren 1984 in Taschkent) ist außerordentlicher Professor an der Finanzuniversität der Regierung der Russischen Föderation, Politikwissenschaftler und eine Persönlichkeit des öffentlichen Lebens. Er erwarb seinen Abschluss an der Staatlichen Universität des Kubangebiets und promovierte in Politikwissenschaft mit dem Schwerpunkt USA. Mirsajan war in der Zeit von 2005 bis 2016 Forscher am Institut für die Vereinigten Staaten und Kanada an der Russischen Akademie der Wissenschaften.
Mehr zum Thema – Mitteleuropa: Wie wäre es mit einem geopolitischen Konzept zu dauerhaftem Frieden?
https://de.rt.com/meinung/290388-finnland-vom-hohen-ross-holen-bevor-angriffe-ziele-nato-gebiet-notwendig/ | 32 |
| 19 | Finnland vom hohen Ross holen – bevor hierfür Angriffe gegen Ziele auf NATO-Boden notwendig werden
Von Geworg Mirsajan
Russland wird als Reaktion auf Finnlands Entscheidung, das Verbot der Einfuhr von Atomwaffen und deren künftige Stationierung auf seinem Territorium aufzuheben, wirksame Maßnahmen ergreifen, erklärte Artjom Studennikow, Direktor der Ersten Europäischen Abteilung des russischen Außenministeriums. Studennikow zufolge werden die Maßnahmen der Bedrohung entsprechend und wirksam ausfallen.
Dies bedeutet natürlich keinen Militärschlag auf finnischem Territorium. Höchstwahrscheinlich beinhalten diese Maßnahmen eine Anpassung der militärischen Kontingenzplanung sowie die Stationierung von Systemen (einschließlich nuklearer Systeme) nahe der finnischen Grenze, die im Bedarfsfall eine Bedrohung durch in Finnland stationierte Atomraketensysteme schnell abwehren könnten. Darüber hinaus riskiert Finnland, im Falle einer ernsthaften militärpolitischen Eskalation in den Beziehungen Russlands mit dem Westen zum Hauptziel eines nuklearen Präventivschlags zu werden – schlichtweg darum, weil in einem Atomkrieg derjenige im Vorteil ist, der den ersten, wenigstens teilweise entwaffnenden Schlag führt.
Und es ist klar, dass solche Gegenmaßnahmen jegliche scheinbar vernunftgeleitete Argumente als Grundlage für Finnlands Aufhebung seines Nichtnuklearstatus entkräften. Die Finnen behaupteten ja, ihr Ziel sei die nationale Sicherheit – doch in Wirklichkeit haben sie diese an den Rand der Zerstörung gebracht, jedenfalls in einer ganzen Reihe theoretischer (bisher…) Fälle.
Die einzige Frage ist, wann genau Russland diese Gegenmaßnahmen ergreifen sollte. Also nicht im Sinne, gleich selbst präventiv anzugreifen, sondern zunächst die entsprechenden Truppenaufgebote zu stationieren und die Festlegung Finnlands als Ziel von Truppen mit Kernwaffen durchzuführen.
Einerseits erscheint es angemessen, Gegenmaßnahmen erst auf erfolgte Aktionen des Gegners einzuleiten. Das heißt, abzuwarten, bis die Finnen tatsächlich zur Stationierung übergehen. Neben der höheren Angemessenheit liegt hier ein weiterer Vorteil: Theoretisch könnte damit eine Eskalation sogar vermieden werden, solange Finnland selbst nichts macht. Tatsache ist nämlich, dass Finnland auch nach Aufhebung des Verbots erklärtermaßen nicht beabsichtigt, in Friedenszeiten Atomwaffen auf seinem Territorium zu stationieren.
Andererseits handelt es sich bei letztumrissenen Erklärungen jedoch lediglich um Versprechen, die in keinerlei völkerrechtlichen Akten festgehalten sind. Das finnische Parlament hat der Staatsführung nämlich das Recht eingeräumt, jederzeit Atomwaffen stationieren zu lassen – und sie kann einen solchen Schritt sogar erst im Nachhinein verkünden. Russlands Hauptziel und das Hauptziel seiner Warnungen sollte aber nicht darin bestehen, Helsinki für eine Stationierung von Kernwaffen zu bestrafen – sondern deren Stationierung von vornherein zu verhindern.
Und um dies zu erreichen, müssen schon jetzt Gegenmaßnahmen ergriffen werden. Ja, theoretisch könnten sie Finnland zu einer härteren Haltung provozieren, doch praktisch werden sie die finnische Führung eher davon überzeugen, dass Russland es ernst meint. Und, was noch wichtiger ist, nicht nur die finnische Führung.
Einer der Hauptgründe für die fortdauernde Eskalation durch die EU-Spitzen ist ihr Gefühl der Straflosigkeit: Sie haben sich tatsächlich in die Köpfe gesetzt und glauben jetzt aufrichtig daran, dass sie offen eine Blockade Kaliningrads vorbereiten, das Kiewer Regime mit Drohnen und Raketen für Angriffe gegen Russland beliefern und diese Angriffe koordinieren könnten – und ihnen würde nichts passieren. Außer natürlich den Worten und Drohungen russischer Offizieller, die sie längst zum Großteil ignorieren.
Um die Eskalation zu stoppen, müssen daher Worte in Taten umgesetzt werden. | 29 |
| 20 | T. B.: Eine Liste von Publikationen zusammenzustellen, ist natürlich möglich – allerdings nicht ohne Mühe. Über die Beziehungen Russlands zum Westen gibt es unglaublich viele Bücher. Über die Beziehungen zu China – weniger, aber immer noch viele. Literatur über die Beziehungen zum "nächstgelegenen Osten", der Teil des russischen Lebens ist, gibt es sie zwar, aber nur wenige. Dies lässt sich als eine "Aberration der Nähe" bezeichnen, wie Lew Nikolajewitsch Gumiljow es einst ausdrückte.
WSGLJAD: Oder, wie Puschkin einst sagte: "Wir sind faul und nicht neugierig"...
T. B.: Warum sollte man neugierig auf etwas sein, das ganz selbstverständlich ist? Das ist nun einmal ein Bestandteil unseres Lebens, unserer politischen Kultur – warum sollten wir uns selbst bis ins kleinste Detail analysieren? Unser Interesse an uns selbst ist sehr groß, manifestiert sich jedoch auf anderen Ebenen. Wir interessieren uns weitaus mehr dafür, "warum Russland sich so verhält", als "was Russland ausmacht, wie man in diesem oder jenem Teil Russlands auf ein Pferd steigt, welche Essgewohnheiten dort vorherrschen" und so weiter. Die richtige Antwort lautet: Jeder steigt so aufs Pferd, wie es für ihn am bequemsten ist – und bleibt dabei Teil der russischen Kultur, während zugleich die Wechselwirkung im äußeren Umfeld des "nächstgelegenen Ostens" gewährleistet wird. Von der Wolga bis zum Amudarja und ringsum.
Für anständige Menschen liegt die größte Attraktivität des Lebens neben einer großen Zivilisation oder als Teil von ihr in der Freiheit – darin, dass niemand sie zwingt, ihre Lebensweise grundlegend zu verändern. Und unanständige Menschen brauchen wir nicht.
WSGLJAD: Wen genau meinen Sie mit "wir"?
T. B.: Ganz einfach: Russland. Russland, das immer existiert. Das immer als eine von anderen unabhängige soziale Organisation existiert. Der Staat ist lediglich eine konkrete Organisationsform, die sich ständig verändert – auch bei uns. Die Fähigkeit eines Volkes einschließlich seiner Elite, die wichtigsten Entscheidungen selbstständig zu treffen, bleibt dagegen unverändert. Russlands historische Erfahrung wächst stetig. Es kommt weder zu einer Unterbrechung dieser Erfahrung noch zu einer in ihrem Ausmaß dramatischen Übernahme fremder Erfahrungen. Es geschieht also nicht das, was beispielsweise mit der großen indischen Zivilisation geschah, in der fremde Erfahrungen in sehr großem Umfang übernommen wurden. Und dabei stellt sich die Frage, wer letztendlich wen beeinflusst hat ...
Methodologisch betrachtet geht es bei der Frage rund um Russland und seinen "nächstgelegenen Osten" um Russland selbst. Darum, wie Russland sich selbst geschaffen hat – und dies weiterhin tut. Und darum, wie Russland, indem es sich selbst formt, zwangsläufig auch die Formen und Möglichkeiten der Beziehungen zu anderen beeinflusst – darunter zu den Völkern seines "nächstgelegenen Ostens".
WSGLJAD: Liegt hier der Ursprung des mittlerweile geradezu sprichwörtlichen Satzes "Die Grenzen Russlands enden nirgendwo"?
T.B.: In dieser Hinsicht – ganz sicher. Die Geschichte hat Russland gelehrt, grenzenlos zu sein.
Übersetzt aus dem Russischen. Der Artikel ist am 31. August 2026 zuerst auf der Website der Zeitung "Wsgljad" erschienen.
Mehr zum Thema — Kasan - Ein Reiseziel, welches mit zahlreichen Klischees über Russland bricht
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