WORTE LEBEN
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In letzter Zeit stehen die Christen in Deutschland, besonders Freikirchen, immer wieder negativ in den Medien im Fokus. Wenn biblische Überzeugungen nicht mit politischen oder gesellschaftlichen Entwicklungen übereinstimmen, dann wird Stimmung gegen Christen gemacht. Man merkt, dass der Glaube nur dann toleriert wird, wenn er sich anpasst.
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Gleichzeitig kann man aber auch beobachten, dass sich viele junge Menschen wieder für den Glauben an Jesus interessieren und dass christliche Gemeinden wachsen, besonders Freikirchen. Zahlreiche junge Menschen hören christliche Musik, teilen Bibelverse in ihrem Status und zeigen sich öffentlich als Christen. Es ist teilweise cool geworden, Teil so einer christlichen Szene zu sein.
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Aber genau hier liegt auch eine Gefahr, denn Christsein ist nicht einfach nur ein Lifestyle. Es ist keine Szene, der man sich mal so anschließt, auch kein bloßes Image, das man nach außen trägt. Es geht nicht einfach nur darum, christliche Inhalte zu posten oder sich mit bestimmten Begriffen zu identifizieren. Die entscheidende Frage ist, ob man denn auch wirklich von Neuem geboren wurde.
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Jesus ruft nicht nur zu einem äußeren Bekenntnis, sondern in erster Linie zu einem neuen Leben. Er spricht davon, sich selbst zu verleugnen und ihm nachzufolgen. Das bedeutet, dass er tatsächlich der Herr im eigenen Leben wird, dass sein Wort, die Bibel, der neue Maßstab wird, dass Gehorsam keine Option, sondern ein Ausdruck der Liebe zu ihm wird.
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Eine echte Bekehrung bleibt nicht unsichtbar. Wenn Gott ein Herz verändert, dann wirkt sich das auf die Entscheidungen, die Prioritäten und den Lebensstil aus. Es geht darum, dass das alte Leben nicht einfach weiterläuft wie zuvor, nur mit einem christlichen Etikett darüber. Die Bibel spricht von Wiedergeburt, von einem neuen Menschen, von einem neuen Leben, das Christus gehört.
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Das Problem ist, dass viele überzeugt sind, Christen zu sein, alleine weil sie sich so nennen und weil sie sich in einem christlichen Umfeld bewegen. Wenn aber keine echte Umkehr stattgefunden hat und Jesus nicht wirklich Herr geworden ist, dann bleibt es beim äußeren Schein. Und wer glaubt, dass er bereits ein Christ ist, für den ist es schwerer zu erkennen, dass er noch nie wirklich sein Leben Jesus anvertraut hat.
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Darum ist es wichtig, sich selbst ehrlich zu prüfen, nicht um sich gegenseitig zu verurteilen, sondern um vor Gott aufrichtig zu sein: Habe ich wirklich Buße getan? Gehört mein Leben Jesus? Ist eine Veränderung erkennbar? Christsein ist kein Trend und kein Lifestyle. Es ist Selbstverleugnung. Es ist Nachfolge. Es ist ein neues Leben mit Christus, das von innen beginnt und nach außen hin sichtbar wird.
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"Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verlorengeht, sondern ewiges Leben hat." Johannes 3, 16
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"Und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, weder Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen." Offenbarung 21, 4
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"Als er aber den starken Wind sah, fürchtete er sich, und da er zu sinken anfing, schrie er und sprach: Herr, rette mich! Jesus aber streckte sogleich die Hand aus, ergriff ihn und sprach zu ihm: Du Kleingläubiger, warum hast du gezweifelt? Und als sie in das Schiff stiegen, legte sich der Wind." Matthäus 14, 30-32
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In letzter Zeit erscheinen immer häufiger Dokus und Berichte in den großen Medien, sei es bei ZDF, dem Spiegel oder in anderen bekannten Formaten, in denen Christen mit „Rechts“, mit der AfD, mit Trump und ähnlichen politischen Themen in Verbindung gebracht werden.
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Wenn man sich diese Beiträge anschaut, merkt man, dass sie meist sehr ähnlich aufgebaut sind: Es werden dort einzelne, für Nicht-Christen hart klingende Aussagen aus dem Internet herausgegriffen. Dann werden Christliche Influencer gezeigt, denen angeblich problematische Inhalte unterstellt werden und die gezielt mit AfD-Nähe in Verbindung gebracht werden. Manchmal werden auch noch Sekten oder Gruppierungen mit einbezogen, die mit bibeltreuen Christen nichts zu tun haben, aber trotzdem mit in einen Topf geworfen werden. Auch ein fester Bestandteil dieser Dokus ist immer wieder dieselbe Freikirchen-Aussteigerin, die von Sendung zu Sendung rennt und es sich zur Lebensaufgabe gemacht hat, der Welt zu erzählen, wie schlimm diese Freikirchen angeblich sein sollen, weil es wohl so schockierend für sie war, dass Christen in solchen Gemeinden tatsächlich versuchen, gemäß der Bibel zu leben und ihren Glauben ernst zu nehmen.
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Am Ende entsteht so regelmäßig das gleiche Bild: Eine aufgebaute Nähe zur AfD und Trump, sollen die Christen insgesamt in ein schlechtes Licht rücken soll, da diese Themen in den Medien ohnehin nur sehr negativ dargestellt werden. Diese Entwicklung wird in Zukunft wohl noch weiter zunehmen. So wie man heute versucht, die AfD und ihre Wähler medial auszugrenzen, können auch bibeltreue, freikirchliche Christen immer stärker pauschal verurteilt und ausgegrenzt werden. Das sollte uns aber nicht ablenken oder beunruhigen. Die Bibel hat uns darauf vorbereitet, dass echte Nachfolge auf Widerstand stoßen wird und dass sich solche Entwicklungen in der Endzeit zuspitzen werden.
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"Darum: Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Schöpfung; das Alte ist vergangen; siehe, es ist alles neu geworden!" 2. Korinther 5, 17
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"Und rufe mich an am Tag der Not, so will ich dich erretten, und du sollst mich ehren!" Psalm 50, 15
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"Denn er hat die durstige Seele getränkt und die hungrige Seele mit Gutem erfüllt!" Psalm 107, 9
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"Denn es wird eine Zeit kommen, da werden sie die gesunde Lehre nicht ertragen, sondern sich selbst nach ihren eigenen Lüsten Lehrer beschaffen, weil sie empfindliche Ohren haben." 2. Timotheus 4, 3
