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Medien und Kompetenz Russland, Belarus und zum Krieg in der Ukraine - ohne Paywall Dieser Channel wurde bis auf weiteres stillgelegt. -> Folge unseren Inhalten über Insta, FB, bsky - oder über unseren Newsletter!
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1613 politische Gefangene, mehr als 5.000 politische Strafverfahren, über 50.000 Menschen, die verschiedenen Formen der Verfolgung ausgesetzt sind:
Olga Shparaga analysiert die Protestwelle von 2020 in Belarus und erklärt, warum sie und die Menschen den Ausdruck „unglaublich“ wirklich verdienen:
https://specials.dekoder.org/freiheit-protest/belarus/
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Er ist ukrainischer Soldat mit der Aufgabe, Leichen auf dem Schlachtfeld zu bergen.
Was er und seine Kolleginnen und Kollegen dabei sehen und erleben, halten viele nicht auf Dauer durch.
Seit dem 24. Februar komme es vor, dass der Suchtrupp auch zur Zielscheibe von Drohnenangriffen wird, erzählt der Soldat in einem Interview mit Meduza.
Trotzdem bleibt er dabei: „Es klingt womöglich zynisch, aber mir gefällt diese Suche.”
Ein Interview über die täglich Suche nach gefallenen Menschen im Krieg:
https://www.dekoder.org/de/article/ukraine-krieg-leichen-bergung-interview
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Russisch oder Belarussisch?
Welche Sprache wann gesprochen wird, ist in Belarus nicht immer ganz klar.
Dabei betrachten viele Belarussinnen und Belarussen das Belarussische eindeutig als ihre Muttersprache – obwohl sie es nicht immer sprechen, aber meistens verstehen.
Von der Staatsführung wird das Belarussische weitgehend unterdrückt.
Um die Widersprüche rund um die Verwendung des Belarussischen verstehen zu können, haben wir heute zum „Internationalen Tag der Muttersprache“ noch einmal unsere Gnose zur modernen belarussischen Sprache für Euch hervorgeholt:
https://www.dekoder.org/de/gnose/moderne-belarussische-sprache-geschichte
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Ein Symbol für den Wandel der ukrainischen Gesellschaft:
Der Maidan in Kyjiw hat eine besondere Bedeutung als Ort des Protests und des Kampfes für Unabhängigkeit und Freiheit.
In den letzten Jahrzehnten haben sich hier drei große und zahlreiche kleinere Proteste zugetragen, die den Platz zu einem Symbol des Widerstands und des demokratischen Engagements machen.
Als dritter und größter Massenprotest in der ukrainischen Geschichte reihte sich der der Euromaidan von 2013/14 in eine lange Protestgeschichte ein.
Welche Wege haben sich aus der starken Protestkultur rund um dem Maidan für die ukrainische Gesellschaft entwickelt? Und wie trägt die Protestgeschichte zum Widerstand gegen den russischen Angriffskrieg bei?
Das erklärt Soziologin Susann Worschech in unserem Special zur Revolution der Würde vor zehn Jahren:
https://specials.dekoder.org/freiheit-protest/ukraine/ (aus unserem Archiv)
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Die Stimmung vor dem russischen Großangriff auf die Ukraine vor zwei Jahren:
Putin spricht von einem „Genozid“ im Donbas, in Donezk explodiert ein Auto, die Chefs der sogenannten Volksrepubliken Donezk und Luhansk rufen zur Evakuierung auf. Dabei gibt es allerlei Ungereimtheiten ...
Viele Beobachter sind sich einig: Hier wird der Vorwand für einen Angriff geschaffen.
dekoder hat damals Ausschnitte aus der öffentlichen Debatte über die wachsende Besorgnis in der Bevölkerung übersetzt:
https://www.dekoder.org/de/article/donbass-ukraine-genozid-propaganda-krieg (aus unserem Archiv.)
Nur wenig später folgte der Angriff.
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Belarus – ein Landesname, der immer wieder Fragen aufwirft.
Aber wie ist er entstanden? Welche Namen existierten noch für das Land, das wir heute als Belarus kennen?
Und warum hat sich heute die Bezeichnung Belarus durchgesetzt?
In einem dekoder-Special führt der belarussische Historiker Viktor Schadurski durch die faszinierende verwinkelte Geschichte eines komplexen Kulturraums:
https://specials.dekoder.org/de/belarus-name-geschichte/
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Erinnerungsprojekt „Der Krieg und seine Opfer“:
Unsere erste Folge begleitet den jüdischen Kaufmann Perets Goldstein, der zum Augenzeugen und Chronisten der nationalsozialistischen Verbrechen auf sowjetischem Gebiet und #östlich_der_erinnerung wurde.
Warum der Angriff des Deutschen Reiches auf die Sowjetunion für die Vernichtungspolitik eine entscheidende Rolle spielte, lest ihr auf unserer Kontext-Seite zur Episode:
https://war.dekoder.org/de/kontext
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In dieser Woche jährt sich nicht nur der Beginn des russischen Großangriffs auf die Ukraine 2022, sondern auch die Eskalation auf dem Kyjiwer Maidan vor zehn Jahren.
Rund einhundert Demonstrierende kommen 2014 im Verlauf der Proteste ums Leben.
Nur wenige Wochen später annektiert Russland die ukrainische Krim.
Was über die einschneidenden Ereignisse bekannt ist, hat dekoder in einer Chronologie zusammengestellt:
https://crimea.dekoder.org/chronik/ (aus unserem Archiv)
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Es ist ein Jahr her, dass die Familie von Maria Kolesnikowa den letzten Brief von ihr erhalten hat. Seitdem: kein Kontakt, keine Informationen, kein Lebenszeichen. Die belarussische Oppositionsführerin befindet sich seit Sommer 2020 in Haft, sie wurde zu elf Jahren Gefängnis verurteilt. In unserem Beitrag erfahrt ihr, wer Maria Kolesnikowa ist und wie sie zur prägenden Figur einer neuen Opposition in Belarus wurde (Archiv-Text).
https://www.dekoder.org/de/article/belarus-opposition-kolesnikowa-portrait
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Alexej Nawalny entkam im August 2020 nur knapp dem Tod durch Vergiftung. Im Februar 2024 stirbt er in russischer Lagerhaft. Eine Chronologie der Ereignisse:
https://specials.dekoder.org/de/nawalny-chronik-tod/
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Stimmen aus Russland und Belarus zum Tod von Russlands wichtigstem Oppositionspolitiker:
https://www.dekoder.org/de/article/tod-alexej-nawalny-oppositionspolitiker
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„Ich habe Angst davor, dass wir den Kampf um die Prinzipien wieder verlieren.“
Noch im August hatte Alexej Nawalny aus der Haft eine Debatte angestoßen über den Umgang mit den Fehlern der Vergangenheit und über die Zukunft Russlands nach Putin.
https://specials.dekoder.org/nach-putin/nawalny/
„Einen einsperren, um Millionen einzuschüchtern.“
So beschrieb Alexej Nawalny das Kalkül der Kreml-Machthaber in seiner berühmten Rede vor Gericht 2021:
https://www.dekoder.org/de/article/nawalny-gericht-schlusswort-haft
Weitere Texte über den russischen Oppositionspolitiker findet Ihr gesammelt in unserem Nawalny-Dossier:
https://www.dekoder.org/de/dossier/alexej-nawalny
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Alexej Nawalny ist nach Angaben der russischen Strafvollzugsbehörde FSIN in der Haft gestorben.
▶️https://meduza.io/en/news/2024/02/16/russian-opposition-politician-alexey-navalny-has-died
▶️https://www.dekoder.org/de/gnose/strafvollzugssystem-fsin-besserungskolonie-straflager
▶️https://www.dekoder.org/de/gnose/alexej-nawalny-2
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„Ich suche noch immer nach *meinem* Ort. Oder genauer gesagt, mir ist klar geworden, dass *mein* Ort zurzeit vielleicht keine geografischen Koordinaten hat."
Die belarussische Fotografin Katerina Kouzmitcheva ist nach den Präsidentschaftswahlen und Protesten im Jahr 2020 mit ihrer Familie ins polnische Wrocław ausgewandert.
Die Fotografie hat ihr geholfen, den „kleinen freiwilligen Tod", wie sie ihre Migration auch nennt, zu verarbeiten.
Dabei entstand auch ihre Fotoserie Connecting: Sie zeigt Auswanderer an Orten, zu denen sie auf der Suche nach Halt und Orientierung eine Verbindung aufgebaut haben. dekoder hat mit der Fotografin gesprochen.
Ein Interview und eine Bildserie über das Ankommen an einem fremden Ort, über das Dazwischensein, über die Suche nach leuchtenden Orten, die helfen anzukommen und sich selbst zu finden in einer neuen Umgebung:
https://www.dekoder.org/de/article/kouzmitcheva-connecting-fotografie-belarus-exil
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Als einer der meistgehörten russischen Künstler steht Noize MC in der Tradition der Exilmusiker der 1920er Jahre: Nach Kriegsausbruch sah sich der Protestrapper gezwungen, mit seiner Familie ins Exil nach Vilnius zu gehen.
In einer Gnose zeigt Ruben Höppner, wie der Musiker aus dem Exil eine neue künstlerische Verarbeitung der gewalttätigen Gegenwart liefert – und verstreute russischsprachige Menschen gemeinsam von Wundern träumen lässt:
https://www.dekoder.org/de/gnose/noize-mc#fuss9
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„Inzwischen ist die Front weit entfernt, aber das Klebeband ist immer noch da als eine Spur jener Zeit.”
In Teil 18 der dekoder-Reihe „Bilder vom Krieg“ erzählt der französische Fotograf Rafael Yaghobzadeh von stillen Zeugnissen des Krieges.
dekoder hat mit ihm über seine Arbeit gesprochen:
https://www.dekoder.org/de/article/yaghobzadeh-fotografie-krieg-ukraine
Foto: Rafael Yaghobzadeh
http://www.rafael-yaghobzadeh.com/
Bildredaktion und Konzept: Andy Heller
https://andy-heller.de/
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Die erste Folge der dekoder-Doku „Der Krieg und seine Opfer” ist online!
Wie ein jüdischer Kaufmann Chronist deutscher Kriegsverbrechen im Zweiten Weltkrieg wurde:
https://war.dekoder.org/de/die-falsche-welt
Für mehr Infos folgt uns auf Instagram @derkriegundseineopfer
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So etwas wie die Massenproteste nach den Präsidentschaftswahlen im Sommer 2020 wolle Alexander Lukaschenko nicht noch einmal erleben. Deshalb trifft das Regime für die Parlaments- und Kommunalwahl am 25. Februar entsprechende Vorkehrungen. Dabei gebe es sich auch gar keine Mühe mehr, den Anschein von Demokratie zu wahren, schreibt Wjatscheslaw Korosten:
https://www.dekoder.org/de/article/parlamentswahlen-belarus-kommentar-korosten
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Die älteste Diktatur Europas wählt:
▶️2020 war die Präsidentschaftswahl in Belarus Auslöser für die größten Massenproteste in der Geschichte des Landes. Nur mit größter Brutalität konnte das Regime von Alexander Lukaschenko damals den Aufstand niederschlagen. nachzulesen auf dekoder.org)
▶️In wenigen Wochen stehen nun zum ersten Mal wieder landesweite Wahlen an. Anders als 2020 sei das Regime diesmal aber noch nicht einmal mehr um den Anschein von Demokratie bemüht, schreibt der belarussische Journalist Wjatscheslaw Korosten.
❗️Stattdessen scheine sich Lukaschenko für den “Probelauf” am 25. Februar gut abzusichern: Die Kandidaten sind handverlesen und die Polizei ist bereit, sofort in jedes beliebige Wahllokal zu stürmen.
In Wahllokalen sind diesmal sogar Alarmknöpfe installiert:
https://www.dekoder.org/de/article/parlamentswahlen-belarus-kommentar-korosten
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Unterschriftensammlung für Putins Konkurrenz: Und jetzt?
▶️Im Januar standen in ganz Russland Tausende Menschen Schlange, um ihre Unterschrift für die Präsidentschaftskandidatur von Nadeshdin abzugeben: Denn um als Herausforderer Putins registriert zu werden, musste er 100.000 Unterschriften sammeln.
▶️Nadeshdin war bis dahin relativ unbekannt. Dennoch hatten selbst Anhänger von Nawalny zur Unterstützung seiner Kandidatur aufgerufen. Dass es sich dabei eher um einen symbolischen Akt handelte, zeigt zum Beispiel eine Umfrage des Portals Holod (nachzulesen unter https://www.dekoder.org/).
▶️Dennoch: Auch in Belarus begann der Aufstand nach den Präsidentschaftswahlen 2020 mit Menschen, die Schlange standen, um für Sergej Tichanowski, Viktor Babariko und Waleri Zepkalo zu unterschreiben.
❓Was braucht Russland, um vom „Schlangestehen für Nadeshdin“ zu echtem Wandel zu kommen? Dieser Frage geht der Soziologe Grigori Judin nach:
https://www.dekoder.org/de/article/praesidentschaftswahl-nadeshdin-wandel-judin
